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Graffiti Writing in Deutschland. Seine Ästhetik...
62,90 CHF *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Sonstiges, Note: 1,0, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Fahrt von der S-Bahnstation Berlin Schönhauser Allee über den ehemaligen Grenzstreifen, der bis 1989 die Stadt teilte, bis zur Station Gesundbrunnen im Wedding dauert heute nur noch knapp anderthalb Minuten. Aber in diesen anderthalb Minuten rauscht der arglose Passagier an einer Menge visuellen Inputs vorbei, der seinesgleichen sucht. BAD, DISTER, AKIM, EHSONE ... Namen von unmissverständlicher Intensität. Meterhoch und dichtgedrängt kleben sie an den Wänden der Tunnel, an den Brückenpfeilern und Häuserfassaden, an den Schallschutzmauern und den Betonabdichtungen. Gross, bunt und ins Auge stechend - man kann sich ihrer optischen Präsenz gar nicht entziehen, selbst wenn man es wollte. Das Schauen aus dem Fenster rückt ohne Ausweichmöglichkeit Bilder ins Blickfeld des Betrachters, die heutzutage in mindestens ähnlicher Grösse wie die alten Meister des Louvre um die Aufmerksamkeit des Schauenden kämpfen. Urbanes Graffiti zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Oder besser gesagt: in erster Instanz kryptisch anmutende Zeichen, die sich neben- und übereinander lagernd die Wände entlang schlängeln, so dass aus dem vorbei rauschenden Zug eine Art zweiter Haut, ein Überzug aus Farben, an den Mauern suggeriert wird. [...] Daher gilt es in dieser Arbeit zunächst, das Zeichensystem der urbanen Graffiti-Kultur in seinen einzelnen Ausprägungen vorzustellen und anhand exemplarischer Abbildungen ein Fazit zu treffen, inwiefern durch die ästhetische Komponente von Graffiti-Zeichen diese als verbindliche visuelle Ausdrucksform aufgefasst werden. Und zwar aufgefasst als ein neues Zeichensystem, das sich in den vergangenen fünfundzwanzig Jahren in Deutschland etabliert hat und möglicherweise als ein weltweit verständlicher Code anzusehen ist. Zu diesem Zweck werde ich mich nach einem historischen Abriss über die Entwicklung der Graffiti-Kultur auf die Hauptstadt Berlin konzentrieren, da hier nicht nur das politische Zentrum zu finden ist, sondern Berlin daneben als eine der Graffiti-Metropolen Europas angesehen wird. Einleitend wird ein Überblick über den Forschungsstand gegeben, denn die Graffiti-Szene zeichnet sich - dabei beziehe ich mich nur auf Deutschland - nicht durch eine differenzierte Darstellung im zeitgenössischen Diskurs aus, und nicht zuletzt dies zu ändern ist mein Anliegen mit der vorliegenden Arbeit. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Integration, Gewaltprävention und Schule
29,90 CHF *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Evangelische Hochschule Berlin, 44 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Interkulturelle Kompetenz der PädagogInnen - unterschätzte Qualifikation in der Schule? Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Integration im Kontext Schule und Bildung führte mich zur Beleuchtung der Interkulturellen Kompetenz der PädagogInnen. Im Rückblick muss ich feststellen, dass wenige Auseinandersetzungen mit einem Thema eigene Denkweisen, Haltungen und Einstellungen so verändert und geprägt haben wie dieses. Macks Zitat: 'Der Riss, der die Gesellschaft in oben und unten teilt, in Integrierte und Ausgegrenzte, verläuft durch die Schule' drückt die Folgenden Ausführungen treffend aus. Durch ein Schulsozialarbeitspraktikum an einer Gesamtoberschule in Berlin Wedding wurde die Aufmerksamkeit auf Schwierigkeiten von Jugendlichen nicht deutscher Herkunft im Zusammenhang mit Haltungen und interkulturellen Kompetenzen der Lehrer und Lehrerinnen geweckt. An der besagten Schule liegt eine Quote von SchülerInnen nicht deutscher Herkunft von über 70% vor. Die Frage danach, was denn grundsätzlich 'schief läuft' an den Schulen, oder an der Schule, stellte sich häufig, vor allem wegen der offensichtlichen Frustration auf allen Seiten der an der Schule agierenden Individuen. Als Kernbereiche für eine erfolgreiche Integration, nennt die ehemalige Ausländerbeauftragte Frau Dr. John, 1. Teilhabe am Arbeitsmarkt und 2. Erfolg im Bildungssystem. Das Scheitern dieser Kernbereiche der Integration bezieht sie auf die mangelnde Anpassung der LehrerInnenausbildung sowie der Schulorganisation an sich. Sie räumt weiter ein, dass es an 'Andockstellen' für Zuwanderer in unserem System mangelt. Dies sind neben den eben genannten Aspekten auch mangelnde Kontakte mit der Mehrheitsgesellschaft. Dass nicht allein ethnische Bindungen für räumliche Segregationsprozesse verantwortlich sind, sondern diese vor allem mit der unterschiedlichen ökonomischen Leistungsfähigkeit von Haushalten zusammenhängt, zeigt sich darin, dass Familien deutscher Herkunft vor allem dann in Nachbarschaften mit Familien nicht deutscher Herkunft leben, wenn ihr familiärer Lebensstandard niedrig ist. Da derartige Nachbarschaften oftmals nicht frei gewählt sind, führt das Zusammenleben nicht selten zu sozialen Konflikten. Die Wurzeln der Aggression und Frustration bei Jugendlichen nicht deutscher Herkunft, liegen neben familiären Gründen in vielen Kommunikations- und Interaktionsschwierigkeiten zwischen den verschiedenen, aufeinandertreffenden Kulturen und Erwartungen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Graffiti Writing in Deutschland - Seine Ästheti...
29,90 CHF *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Sonstiges, Note: 1,0, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Fahrt von der S-Bahnstation Berlin Schönhauser Allee über den ehemaligen Grenzstreifen, der bis 1989 die Stadt teilte, bis zur Station Gesundbrunnen im Wedding dauert heute nur noch knapp anderthalb Minuten. Aber in diesen anderthalb Minuten rauscht der arglose Passagier an einer Menge visuellen Inputs vorbei, der seinesgleichen sucht. BAD, DISTER, AKIM, EHSONE ... Namen von unmissverständlicher Intensität. Meterhoch und dichtgedrängt kleben sie an den Wänden der Tunnel, an den Brückenpfeilern und Häuserfassaden, an den Schallschutzmauern und den Betonabdichtungen. Gross, bunt und ins Auge stechend - man kann sich ihrer optischen Präsenz gar nicht entziehen, selbst wenn man es wollte. Das Schauen aus dem Fenster rückt ohne Ausweichmöglichkeit Bilder ins Blickfeld des Betrachters, die heutzutage in mindestens ähnlicher Grösse wie die alten Meister des Louvre um die Aufmerksamkeit des Schauenden kämpfen. Urbanes Graffiti zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Oder besser gesagt: in erster Instanz kryptisch anmutende Zeichen, die sich neben- und übereinander lagernd die Wände entlang schlängeln, so dass aus dem vorbei rauschenden Zug eine Art zweiter Haut, ein Überzug aus Farben, an den Mauern suggeriert wird. [...] Daher gilt es in dieser Arbeit zunächst, das Zeichensystem der urbanen Graffiti-Kultur in seinen einzelnen Ausprägungen vorzustellen und anhand exemplarischer Abbildungen ein Fazit zu treffen, inwiefern durch die ästhetische Komponente von Graffiti-Zeichen diese als verbindliche visuelle Ausdrucksform aufgefasst werden. Und zwar aufgefasst als ein neues Zeichensystem, das sich in den vergangenen fünfundzwanzig Jahren in Deutschland etabliert hat und möglicherweise als ein weltweit verständlicher Code anzusehen ist. Zu diesem Zweck werde ich mich nach einem historischen Abriss über die Entwicklung der Graffiti-Kultur auf die Hauptstadt Berlin konzentrieren, da hier nicht nur das politische Zentrum zu finden ist, sondern Berlin daneben als eine der Graffiti-Metropolen Europas angesehen wird. Einleitend wird ein Überblick über den Forschungsstand gegeben, denn die Graffiti-Szene zeichnet sich - dabei beziehe ich mich nur auf Deutschland - nicht durch eine differenzierte Darstellung im zeitgenössischen Diskurs aus, und nicht zuletzt dies zu ändern ist mein Anliegen mit der vorliegenden Arbeit. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Graffiti Writing in Deutschland. Seine Ästhetik...
35,00 € *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Sonstiges, Note: 1,0, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Fahrt von der S-Bahnstation Berlin Schönhauser Allee über den ehemaligen Grenzstreifen, der bis 1989 die Stadt teilte, bis zur Station Gesundbrunnen im Wedding dauert heute nur noch knapp anderthalb Minuten. Aber in diesen anderthalb Minuten rauscht der arglose Passagier an einer Menge visuellen Inputs vorbei, der seinesgleichen sucht. BAD, DISTER, AKIM, EHSONE ... Namen von unmissverständlicher Intensität. Meterhoch und dichtgedrängt kleben sie an den Wänden der Tunnel, an den Brückenpfeilern und Häuserfassaden, an den Schallschutzmauern und den Betonabdichtungen. Groß, bunt und ins Auge stechend - man kann sich ihrer optischen Präsenz gar nicht entziehen, selbst wenn man es wollte. Das Schauen aus dem Fenster rückt ohne Ausweichmöglichkeit Bilder ins Blickfeld des Betrachters, die heutzutage in mindestens ähnlicher Größe wie die alten Meister des Louvre um die Aufmerksamkeit des Schauenden kämpfen. Urbanes Graffiti zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Oder besser gesagt: in erster Instanz kryptisch anmutende Zeichen, die sich neben- und übereinander lagernd die Wände entlang schlängeln, so dass aus dem vorbei rauschenden Zug eine Art zweiter Haut, ein Überzug aus Farben, an den Mauern suggeriert wird. [...] Daher gilt es in dieser Arbeit zunächst, das Zeichensystem der urbanen Graffiti-Kultur in seinen einzelnen Ausprägungen vorzustellen und anhand exemplarischer Abbildungen ein Fazit zu treffen, inwiefern durch die ästhetische Komponente von Graffiti-Zeichen diese als verbindliche visuelle Ausdrucksform aufgefasst werden. Und zwar aufgefasst als ein neues Zeichensystem, das sich in den vergangenen fünfundzwanzig Jahren in Deutschland etabliert hat und möglicherweise als ein weltweit verständlicher Code anzusehen ist. Zu diesem Zweck werde ich mich nach einem historischen Abriss über die Entwicklung der Graffiti-Kultur auf die Hauptstadt Berlin konzentrieren, da hier nicht nur das politische Zentrum zu finden ist, sondern Berlin daneben als eine der Graffiti-Metropolen Europas angesehen wird. Einleitend wird ein Überblick über den Forschungsstand gegeben, denn die Graffiti-Szene zeichnet sich - dabei beziehe ich mich nur auf Deutschland - nicht durch eine differenzierte Darstellung im zeitgenössischen Diskurs aus, und nicht zuletzt dies zu ändern ist mein Anliegen mit der vorliegenden Arbeit. [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 14.08.2020
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Graffiti Writing in Deutschland - Seine Ästheti...
24,99 € *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Sonstiges, Note: 1,0, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Fahrt von der S-Bahnstation Berlin Schönhauser Allee über den ehemaligen Grenzstreifen, der bis 1989 die Stadt teilte, bis zur Station Gesundbrunnen im Wedding dauert heute nur noch knapp anderthalb Minuten. Aber in diesen anderthalb Minuten rauscht der arglose Passagier an einer Menge visuellen Inputs vorbei, der seinesgleichen sucht. BAD, DISTER, AKIM, EHSONE ... Namen von unmissverständlicher Intensität. Meterhoch und dichtgedrängt kleben sie an den Wänden der Tunnel, an den Brückenpfeilern und Häuserfassaden, an den Schallschutzmauern und den Betonabdichtungen. Groß, bunt und ins Auge stechend - man kann sich ihrer optischen Präsenz gar nicht entziehen, selbst wenn man es wollte. Das Schauen aus dem Fenster rückt ohne Ausweichmöglichkeit Bilder ins Blickfeld des Betrachters, die heutzutage in mindestens ähnlicher Größe wie die alten Meister des Louvre um die Aufmerksamkeit des Schauenden kämpfen. Urbanes Graffiti zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Oder besser gesagt: in erster Instanz kryptisch anmutende Zeichen, die sich neben- und übereinander lagernd die Wände entlang schlängeln, so dass aus dem vorbei rauschenden Zug eine Art zweiter Haut, ein Überzug aus Farben, an den Mauern suggeriert wird. [...] Daher gilt es in dieser Arbeit zunächst, das Zeichensystem der urbanen Graffiti-Kultur in seinen einzelnen Ausprägungen vorzustellen und anhand exemplarischer Abbildungen ein Fazit zu treffen, inwiefern durch die ästhetische Komponente von Graffiti-Zeichen diese als verbindliche visuelle Ausdrucksform aufgefasst werden. Und zwar aufgefasst als ein neues Zeichensystem, das sich in den vergangenen fünfundzwanzig Jahren in Deutschland etabliert hat und möglicherweise als ein weltweit verständlicher Code anzusehen ist. Zu diesem Zweck werde ich mich nach einem historischen Abriss über die Entwicklung der Graffiti-Kultur auf die Hauptstadt Berlin konzentrieren, da hier nicht nur das politische Zentrum zu finden ist, sondern Berlin daneben als eine der Graffiti-Metropolen Europas angesehen wird. Einleitend wird ein Überblick über den Forschungsstand gegeben, denn die Graffiti-Szene zeichnet sich - dabei beziehe ich mich nur auf Deutschland - nicht durch eine differenzierte Darstellung im zeitgenössischen Diskurs aus, und nicht zuletzt dies zu ändern ist mein Anliegen mit der vorliegenden Arbeit. [...]

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Evangelische Hochschule Berlin, 44 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Interkulturelle Kompetenz der PädagogInnen - unterschätzte Qualifikation in der Schule? Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Integration im Kontext Schule und Bildung führte mich zur Beleuchtung der Interkulturellen Kompetenz der PädagogInnen. Im Rückblick muss ich feststellen, dass wenige Auseinandersetzungen mit einem Thema eigene Denkweisen, Haltungen und Einstellungen so verändert und geprägt haben wie dieses. Macks Zitat: 'Der Riss, der die Gesellschaft in oben und unten teilt, in Integrierte und Ausgegrenzte, verläuft durch die Schule' drückt die Folgenden Ausführungen treffend aus. Durch ein Schulsozialarbeitspraktikum an einer Gesamtoberschule in Berlin Wedding wurde die Aufmerksamkeit auf Schwierigkeiten von Jugendlichen nicht deutscher Herkunft im Zusammenhang mit Haltungen und interkulturellen Kompetenzen der Lehrer und Lehrerinnen geweckt. An der besagten Schule liegt eine Quote von SchülerInnen nicht deutscher Herkunft von über 70% vor. Die Frage danach, was denn grundsätzlich 'schief läuft' an den Schulen, oder an der Schule, stellte sich häufig, vor allem wegen der offensichtlichen Frustration auf allen Seiten der an der Schule agierenden Individuen. Als Kernbereiche für eine erfolgreiche Integration, nennt die ehemalige Ausländerbeauftragte Frau Dr. John, 1. Teilhabe am Arbeitsmarkt und 2. Erfolg im Bildungssystem. Das Scheitern dieser Kernbereiche der Integration bezieht sie auf die mangelnde Anpassung der LehrerInnenausbildung sowie der Schulorganisation an sich. Sie räumt weiter ein, dass es an 'Andockstellen' für Zuwanderer in unserem System mangelt. Dies sind neben den eben genannten Aspekten auch mangelnde Kontakte mit der Mehrheitsgesellschaft. Dass nicht allein ethnische Bindungen für räumliche Segregationsprozesse verantwortlich sind, sondern diese vor allem mit der unterschiedlichen ökonomischen Leistungsfähigkeit von Haushalten zusammenhängt, zeigt sich darin, dass Familien deutscher Herkunft vor allem dann in Nachbarschaften mit Familien nicht deutscher Herkunft leben, wenn ihr familiärer Lebensstandard niedrig ist. Da derartige Nachbarschaften oftmals nicht frei gewählt sind, führt das Zusammenleben nicht selten zu sozialen Konflikten. Die Wurzeln der Aggression und Frustration bei Jugendlichen nicht deutscher Herkunft, liegen neben familiären Gründen in vielen Kommunikations- und Interaktionsschwierigkeiten zwischen den verschiedenen, aufeinandertreffenden Kulturen und Erwartungen.

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