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Mahatma Gandhis Prinzip 'Satyagraha'. Instituti...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Sonstiges, Note: 1,0, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (Fernstudieninstitut), Veranstaltung: Modul 3, Sprache: Deutsch, Abstract: Gerade vor dem Hintergrund einer Vielzahl heute schwelender kriegerischer beziehungsweise gewalttätiger Konflikte sowie zunehmender sozialer Ungerechtigkeit(en) weltweit wird Gandhis Philosophie der Gewaltlosigkeit erneut, nicht nur in der Friedensforschung, stark diskutiert. Es wird untersucht, inwiefern Gandhis Methoden auch auf heutige Konflikte anwendbar sind.Historisch belegt sind jedoch auch die vielen (Todes-) Opfer im indischen Unabhängigkeitskampf. Das repressive und die hohen Opferzahlen verursachende Vorgehen der britischen Kolonialmacht bleibt auch bei Betrachtung vor dem historischen Kontext unverhältnismäßig.Dennoch wurde nie die Frage diskutiert, wie ein gewaltloser Widerstand so viele Opfer hervorrufen konnte bzw. ob die Art und Weise dieses Widerstands nicht mit ursächlich dafür war.Es wird deshalb die Hypothese aufgestellt, dass Gandhis Methoden (Satyagraha) trotz der stets propagierten Gewaltlosigkeit selbst zu einem gewissen Grad gewaltimmanent waren bzw. strukturell Gewalt ausgeübt haben.Um dieser Frage nachzugehen, wird versucht, diese Hypothese unter dem aktuellen Verständnis von Gewalt zu verifizieren. Hierzu wird Gandhis Satyagraha mit besonderem Augenmerk auf den zivilen Ungehorsam erläutert und in einem nächsten Schritt der Gewaltbegriff sowohl unter dem Gesichtspunkt der direkten, personalen Gewalt als auch der indirekten, strukturellen Gewalt definiert.Im analytischen Teil dieser Arbeit wird dann anhand historischer Beispiele von Gandhis Widerstandskampagnen untersucht, inwiefern die dabei verwendeten Methoden selbst Gewalt ausübten. Diesbezüglich werden, soweit vorhanden, auch Aussagen von Gandhi selbst herangezogen und auf Hinweise von Gewalt befürwor

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Stand: 07.08.2020
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Nationalsozialistische Unrechtsmaßnahmen an der...
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Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit den an der Technischen Hochschule Hannover erfolgten NS-bedingten Benachteiligungen bzw. Begünstigungen und mit diversen weiterführenden Fragen, die mit dem Thema in Verbindung stehen. Warum begann die Vergangenheitsbewältigung gerade an den Hochschulen erst spät und musste sich gegen Widerstände durchsetzen? Kann es in einem Unrechtsstaat überhaupt Forschung im Sinne wissenschaftlicher Freiheit geben? In welchem Verhältnis stehen das Totalitäre der Diktatur und das Partikulare der Korporation? Wie ist mit dem Andenken jener Personen heute umzugehen, die seinerzeit mit nachvollziehbaren Begründungen akademische Ehrentitel empfingen, ohne derer als Menschen tatsächlich würdig zu sein? Angesichts derartiger Fragen stellt der vorliegende Bericht der Arbeitsgruppe vor die eigentliche Betrachtung von Einzelpersonen wesentliche Erläuterungen zur Problematik der Sache. Zunächst werden Untersuchungsgegenstand und Untersuchungsmethode definiert und begründet. Es folgt ein informierender, zum Zwecke einer historischen Kontextualisierung der Untersuchung unabdingbarer Abschnitt zur Hochschullandschaft während der NS-Zeit in Deutschland, der Aspekte von Führungsstruktur, Studienangebot und Studentenschaft einschließt. Der Hauptteil des Berichts ist biographisch angelegt und nach Merkmalsgruppen geordnet. Darin enthalten sind auch längere Einträge, die ausgewählte Lebensläufe in einem exemplarischen Sinn so darstellen, dass an ihnen typische Dispositionen, strukturell vergleichbare Verläufe und individuelle Handlungsspielräume sichtbar werden. Im Rahmen eines Ausblicks wird abschließend in der Folge aller gewonnenen Erkenntnisse nochmals über die Leistungsfähigkeit des Paradigmas der "Aufarbeitung" von NS-Geschichte, die immer bestehen bleibenden blinden Flecken sowie die Möglichkeiten einer differenzierten Weiterarbeit unter allerdings veränderten Vorzeichen reflektiert.

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Die Hochschule strukturell verändern
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In diesem Band werden erstmalig vergleichende Daten zur Gleichstellung präsentiert, die den Stand und die Entwicklungsperspektiven, vor allem aber die Strukturen und Stellschrauben von Gleichstellungspolitik an bundesdeutschen Hochschulen verdeutlichen.

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Serbski ludowy ansambl / Sorbisches National-En...
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Die kulturpolitikwissenschaftliche Studie zum Sorbischen National-Ensemble stellt sich der Komplexität der sorbischen Kulturförderung methodisch und strukturell. Die Analyse vereint eine Vielzahl von Perspektiven: Zeit-, Musik- und Verfassungsgeschichte sowie Kulturökonomie. Mit Blick auf eine langfristige Konsolidierung der sorbischen Einrichtung wurden verschiedene Optionen für die weitere Entwicklung des Ensembles erarbeitet, die in diesem Band der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Analyse wurde am Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen durch Matthias Theodor Vogt (Professor für Kulturpolitik und Kulturgeschichte an der Hochschule Zittau/Görlitz), Philipp Bormann (Kulturmarketing), Andreas Bracher (Zeithistoriker), Vladimir Kreck (Kulturökonom) und Katarina Markovic (Professorin für Musikgeschichte am New England Conservatory of Music, Boston MA) erarbeitet. Zahlreiche Gespräche, insbesondere mit sorbischen Jugendlichen, Künstlern und Wissenschaftlern, flossen in die Darstellung ein, die damit einen lebendigen Einblick in Stand und Selbstverständnis der einzigen slawischen unter den Nationalen Minderheiten Deutschlands ermöglicht.

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Politische Partizipation
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Jan W. van Deth: Das schwierige Verhältnis zwischen Partizipation und Demokratie Demokratie setzt Partizipation voraus, aber mehr Partizipation bedeutet nicht automatisch mehr Demokratie. Für Beteiligung gibt es intrinsische, instrumentelle und legitimitätsorientierte Begründungen. Trotz stark gewachsener Möglichkeiten ist die tatsächliche Partizipation eher gering und ungleich. Kritische Betrachtungen der Demokratie führen häufig zu Plädoyers für mehr Beteiligung außerhalb von Wahlen und Parteiaktivitäten.Participation is a prerequisite for democracy, but more participation does not automatically lead to more democracy. Participation is motivated by intrinsic, instrumental, and legitimacy-oriented reasons. Despite greatly expanded opportunities, actual participation is rather modest and unequally distributed. Critical reflections on democracy frequently lead to calls for more participation that are not related to elections and the activities of political party.Oscar Gabriel: Bürgerbeteiligung in DeutschlandIn den letzten Jahrzehnten hat die politische Partizipation in Deutschland stark zugenommen und sich strukturell verändert. Ca. 90 Prozent der Bundesbürger nehmen zumindest minimal am politischen Leben Anteil und jeder zehnte ist der Gruppe der politischen Aktivisten zuzurechnen, die das gesamte Spektrum an Möglichkeiten ausschöpfen, um Einfluss auf politische Entscheidungen auszuüben. Allerdings brachte diese Entwicklung bislang keine Lösung des alten Problems der starken Ungleichheit in der Wahrnehmung der Beteiligungsrechte durch Angehörige verschiedener sozialer Gruppen mit sich. Partizipation ist nach wie vor eine Domäne der höheren Statusgruppen und der Personen mittleren Alters. Auch Zuwanderer sind weniger aktiv als der Durchschnitt der Bevölkerung. Politische Beteiligung hängt aber nicht allein von der sozialen Position der Bürger ab, auch politische Einstellungen wie das kognitive Engagement und die Präferenz für postmaterialistische Werte sowie die Einbindung in soziale Netzwerke spielen eine maßgebliche Rolle dafür, ob Menschen sich für die Übernahme einer aktiven Rolle im politischen Leben entscheiden. Vor dem Hintergrund der vorliegenden Forschungsresultate leistet Bürgerbeteiligung vor allem dann einen positiven Beitrag zur Weiterentwicklung der repräsentativen Demokratie, wenn nicht nur die Zahl der Aktiven steigt, sondern zugleich Strukturen gefunden werden, die bisher politikferne Gruppen zum politischen Engagement ermutigen.Over the past few decades political participation in Germany has increased considerably and, at the same time, undergone a structural change. Around 90 per cent of the Germans are at least minimally involved in political life, and one out of ten citizens belongs to the activist stratum of the public by making use of the entire range of activities available for exerting political influence. Nevertheless, the social bias in political participation has persisted. The active use of participatory rights is still most widespread among the well-to-do, and the middle-aged and less common among immigrants. Political participation is not only dependent on citizens’ social position but also on political attitudes such as cognitive engagement and support for post-materialist values and on inclusion in social networks. Given these conditions, political participation will contribute to improving the quality of representative democracy if not only the relative numbers of activists increase but if more people from all social strata can be recruited to engage in political activities.Brigitte Kerchner: „Liquid Democracy“ – Zur Qualität digital vernetzter Bürgerbeteiligung Wie funktionieren politische Online-Diskurse und inwiefern lassen sich mit ihnen die Verkrustungen herkömmlicher Institutionen „auflösen“ („Liquid Democracy“) und partizipative Elemente stärken? Ziel dieses Beitrags ist es, am konkreten Fall das Potenzial einer digital vernetzten Bürgerbeteiligung aus demokratietheoretischer und diskursanalytischer Sicht zu prüfen. Das empirische Material liefert die jüngst tagende Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ (2011-2013), die während ihrer Beratungen in einem Selbstversuch die Beteiligungssoftware „Adhocracy“ einsetzte. Legen wir an dieses Material Prüfkriterien an, die sich am Habermas’schen Diskursideal orientieren, zeigt sich ein ambivalentes Ergebnis: Einerseits scheinen Probleme des Netzzugangs und der „digitalen Spaltung“ nach wie vor ungelöst, andererseits überzeugt der qualitative Input neuer Ideen sowie der hohe Grad an Responsivität und Rationalität, mit dem Online-„Vorschläge“ eingebracht werden.How do political online discourses work? To what extent are they able to “liquify” the incrustations of traditional institutions (“liquid democracy”) and strengthen civic participation? Using a case study and applying the perspectives of democratic theory and discourse analysis, this article will examine the potential of digitally networked democracy. The empirical data studies comes from the German Parliamentary Enquete Commission Internet and Digital Society, which used the software Adhocracy during its consultations (2011-2013). Evaluation of this material with criteria, based on Habermas’ discourse ideals, produces ambivalent results: on one hand, problems of internet access and the “digital divide” still seem to be unresolved. On the other, the quality of input is convincing, as are the high grade of responsivity and rationality with which ideas are contributed online.Wolfgang Gaiser/Martina Gille: Jugendliche und Partizipation Im dem Beitrag werden zunächst unterschiedliche Formen der Beteiligung junger Menschen anhand von aktuellen Daten (AID:A) untersucht: Mitgliedschaft in Vereinen und Verbänden, Aktivität im Kontext der NGOs, Bereitschaft zu politischer Partizipation und tatsächliches politisches Handeln. Es werden Einflüsse von Ressourcenausstattung (insbesondere Bildung) und Motivationen (politisches Interesse) analysiert. Entwicklungstendenzen werden unter Bezug auf Ergebnisse bisheriger DJI-Jugendsurveys dargestellt. Dabei werden Fragen wie die folgenden betrachtet: Beteiligen sich Mädchen und junge Frauen in anderer Weise als Jungen und junge Männer? Welche Rolle spielen Herkunftsfamilie und kulturelles Kapital? Abschließend werden Entwicklungstrends skizziert und Perspektiven für Politik und Praxis angedeutet.The article starts by analyzing the various forms of young people’s participation on the basis of current data (AID:A): membership in clubs and associations, activities in the context of NGOs, willingness to engage in politics, and actual political activities. The study examines the ways in which available resources (particularly education) and motivations (political interest) influence participation. It presents developmental tendencies and references them to results of previous DJI Youth Surveys, focusing on the following questions: does the participation of girls and young women differ from that of boys and young men? How do the family of origin and cultural capital influence participation? Finally, developmental trends are outlined and perspectives for politics and practice suggested.Göttrik Wewer: Form und Inhalt, oder: Transparenz und Politik Transparenz ist ein wichtiges Prinzip unserer Demokratie. Es gibt aber noch andere Prinzipien, die bei politischen Entscheidungen zu beachten sind: Partizipation, Effizienz, Effektivität, Legitimation. Diese Prinzipien beeinflussen sich wechselseitig und stehen untereinander in einem Spannungsverhältnis. Sie müssen jeweils möglichst optimal ausbalanciert werden, um zu „guten“ politischen Entscheidungen zu kommen und die die Rolle der Transparenz darf dabei nicht überbewertet werden.Transparency is a key principle in our democracy. But there are other principles that have to be taken into consideration in political decision-making: participation, efficiency, effectiveness, legitimacy. These principles influence one another mutually and are in a permanent state of tension. They must be balanced in each case in the best possible way in order to reach good political decisions, the role of transparency should not be overestimated.M. Abu-Shuair/H. Dausend/M. Hoodgarzadeh: Die Kunst der Revolution. Mit Graffiti den Arabischen Frühling am Beispiel Ägyptens im deutschen Schulunterricht erarbeiten Der Beitrag widmet sich einem Höhepunkt der Arabischen Revolution in Ägypten vor dem Sturz des Diktators Mubaraks (2011) – dem sog. Arabischen Frühling. Er beschreibt die politischen Entwicklungen und diskutiert die politische und kulturelle Bedeutung von Graffiti für die Revolution. Sein Herzstück sind fotografierte Graffiti, die sich auf dem Tahrir-Platz und im Botschaftsviertel auf der Halbinsel Zamalek in Kairo befinden. Die Analyse dieser Graffiti offenbart ihr Potential für den politischen Unterricht.This article deals with the Arab Spring in Egypt and discusses how graffiti were used for communicative purposes during the events. Teachers are given examples of graffiti painted during the revolution that can be used within social studies lessons.Markus Gloe/Tonio Oeftering: Musik und Politik. Ungenutztes Potential eines Mediums für den Politikunterricht Die Autoren geben zuerst eine Antwort auf die Frage, was ein politisches Lied zu einem solchen macht. Daran anschließend erläutern sie die vielfältigen Möglichkeiten einer Verbindung von Musik und Politik. Diese Vielfalt aufgreifend zeigen die Autoren eine Reihe von Möglichkeiten einer reicheren Unterrichtsgestaltung mit dem Medium Musik im Politikunterricht auf. Damit beleuchtet der Beitrag grundlegende fachwissenschaftliche und fachdidaktische Fragestellungen des Projekts „Musik und Politik“, das derzeit in Kooperation der Pädagogischen Hochschule Freiburg, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Leibniz Universität Hannover für die Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt wird.In this paper the authors begin by offering an answer to the question of what makes a song political. In the next step they specify the various possible connections between music and politics. Based on this range of possibilities the authors identify basic didactic approaches to the use of the medium music in social studies classes. The article elucidates basic research and didactic questions addressed in the study “Music and Politics”, which is currently being conducted as a joint project by the University of Education Freiburg, Ludwig Maximilians University Munich, and Leibniz University Hannover for the Federal Agency for Civic Education.Christian Stock: Jenseits der Empörung. Die NSA-Affäre erfordert eine Diskussion über die richtige Sicherheitspolitik Der Artikel analysiert Hintergründe der sogenannten ‚NSA-Spähaffäre‘. Mit Blick auf die USA wird nach Gründen für die Ausweitung der nachrichtendienstlichen Aufklärung gefragt. Als zentrale Ursache wird die Entwicklung diskutiert, die sich aus dem erweiterten Sicherheitsbegriff und einer unpräzisen Terrorismusdefinition in Verbindung mit einer umfangreichen Sicherheitsbürokratie ergeben hat. Die derzeitige, teilweise etwas naive Empörung, so das Fazit, sollte bald einer nüchternen Debatte über eine angemessene Sicherheitspolitik weichen.This paper discusses the background of the so-called “NSA incident”. The relation between freedom and security as the basic underlying problem is difficult to tackle directly. Therefore the paper focuses on the background of the threat perception and examines the reasons behind the expansion of intelligence activities, especially in the US. The paper argues that an expanded concept of security and a imprecise definition of terrorism, together with an bloated security bureaucracy have led to the current situation where many people perceive infringements of their privacy.

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Stand: 07.08.2020
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'Ich lass´ mir meinen Kopf nicht nehmen...'. Ei...
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Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Veranstaltung: Aufbaustudiengang Psychosoziale Beratung, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit wurde für den Hochschulpreis 2010 der Evangelischen Hochschulgesellschaft Darmstadt vorgeschlagen. Aus der Bewertung: 'Die Arbeit hat die Jury von ihrem Thema und ihren wissenschaftlichen und praktischen Zugängen her sehr bewegt.' In seiner Master-Thesis geht Oliver Hülsermann der Frage nach, wie der Umgang mit strukturell gestörten 14-18-jährigen männlichen Jugendlichen im Rahmen ambulanter sozialpädagogischer Jugendhilfemassnahmen nach dem SGB VIII gelingen kann. Dazu wird ein Handlungskonzept vorgelegt, dem u. a. neben dem Stand der aktuellen Forschung hinsichtlich männlicher Adoleszenz auch die operationalisierte psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter (OPD-KJ) zugrunde liegt. Das Konzept enthält eine auf diese Grundlage gestützte sozialpädagogische Diagnostik, diverse Handlungshilfen für die Unterstützung strukturell gestörter männlicher Jugendlicher im Rahmen der ambulanten Jugendhilfe und eine umfangreiche Auflistung zentraler Qualifikationen des professionellen Helfers. Mit dem Handlungskonzept wird das Ziel verfolgt, den Rahmen der Handlungsmöglichkeiten einer ambulanten sozialpädagogischen Jugendhilfemassnahme hinsichtlich strukturell gestörter männlicher Jugendlicher auszubauen. Die ambulante Hilfe soll so bedarfgerechter ausgestaltet und in ihrer Vorgehens- und Sichtweise erweitert werden. Der Herleitung und Entwicklung des Handlungskonzepts geht die rechtliche Verortung ambulanter sozialpädagogischer Hilfen, eine Darstellung allgemeiner und typisch männlicher Wesensmerkmale der Adoleszenz sowie die Vorstellung der Definition, der Diagnostik und der Behandlung struktureller Störungen voraus. Das Handlungskonzept für Helfer in der ambulanten Jugendhilfe überträgt die Strategien und Vorgehensweisen der Diagnostik und Behandlung, die aus der operationalisierten psychodynamischen Diagnostik im Kindes- und Jugendalter resultieren, in den sozialpädagogischen Kontext. Von dieser Basis her kommend, enthält das Handlungskonzept neben einer umfassenden ressourcen- und störungsorientierten sozialpädagogischen Diagnostik auch Vorschläge für eine adäquate Hilfeplanung im Jugendamt. Zudem werden die Chancen und Grenzen einer ambulanten Hilfe für strukturell gestörte männliche Jugendliche, die Relevanz der Beziehung zwischen Helfer und jugendlichem Klienten, die zentralen Kompetenzen und Qualifikationen des Helfers und die Möglichkeiten einer interdisziplinären Vernetzung beleuchtet.

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Diskussion des Textes 'Bürger, Konsumenten und ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,8, Hochschule Ravensburg-Weingarten (Soziale Arbeit), Veranstaltung: Case Mangement, Fallsteuerung, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich befasse mich in meiner Arbeit mit dem Aufsatz 'Bürger, Konsumenten und Koproduzenten. Argumente für ein pluralistisches Demokratiekonzept im Bereich sozialer Dienste' von Adalbert Evers. Der Aufsatz wurde in Ute Braun und Roland Schmidt (Hrsg.): Entwicklung einer lebensweltlichen Pflegekultur, Transfer Verlag, Regensburg 1997, S. 219-232 veröffentlicht. Dieses Thema lässt sich in der gegenwärtigen Diskussion in der Fachöffentlichkeit, über die Chancen die der soziale Markt bietet, zuordnen. Auch die Debatte über die Etablierung des Case-Managments gibt Anlass dazu, dieses Thema zu bearbeiten. Ein weiterer Punkt zur sozialarbeitspraktischen Begründung liegt in der Sicherung der Partizipation. Der Pluralismus im Zusammenhang mit sozialen Diensten bezieht sich auf alle staatlichen und nichtstaatlichen Akteure (dem Wohlfahrtsviereck) und weist eine Kooperation verschiedener Demokratieformen auf. Ich beschäftige mich mit diesem Inhalt, weil Case-Managment eine neue Perspektive des ganzheitlichen Denkens ist und weil es in der momentanen Situation des Sozialmarktes zu Benachteiligungen Einzelner kommt. Der Wandel des Dienstleistungssektors in den letzten Jahren hat sich in eine sehr betriebswirtschaftliche Richtung entwickelt. Um eine freie und bedürfnisorientierte Demokratie zu erhalten muss sich etwas ändern. Ich befasse mich mit dem Thema, weil ich herausfinden will, wie Evers durch Case-Managment die Verwirklichung eines pluralistischen Demokratiekonzeptes erklärt. ... Welche unterschiedlichen Konzepte für Demokratie gibt es nach Evers? ... Was bedeuten die beiden Konzepte des 'Voice' und 'Exit' und welchen (sozialpolitischen) Stellenwert hat das Case-Management bzw. haben Case-ManagerInnen für die Realisierung der beiden Konzepte 'Voice' und 'Exit'? ... Um das Thema zu bearbeiten, werde ich folgendermassen vorgehen: Zunächst werde ich den Inhalt des Textes wiedergeben um ein Verständnis über die vier Demokratiekonzepte zu verschaffen. Dann werde ich die einzelnen Konzepte voneinander abgrenzen. Um den Standpunkt Evers herauszuarbeiten, befasse ich mich mit den Argumenten des Autors (Theorien, Konzepte, Kritik). Danach werden die oben genannten Fragen bearbeitet. Im Fazit werde ich feststellen, ob die Hypothese sich bewahrheitet oder nicht. Und leite dann ab, welche Schlussfolgerungen daraus sozialpolitisch und strukturell zu ziehen sind.

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Serbski ludowy ansambl / Sorbisches National-En...
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Die kulturpolitikwissenschaftliche Studie zum Sorbischen National-Ensemble stellt sich der Komplexität der sorbischen Kulturförderung methodisch und strukturell. Die Analyse vereint eine Vielzahl von Perspektiven: Zeit-, Musik- und Verfassungsgeschichte sowie Kulturökonomie. Mit Blick auf eine langfristige Konsolidierung der sorbischen Einrichtung wurden verschiedene Optionen für die weitere Entwicklung des Ensembles erarbeitet, die in diesem Band der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Analyse wurde am Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen durch Matthias Theodor Vogt (Professor für Kulturpolitik und Kulturgeschichte an der Hochschule Zittau/Görlitz), Philipp Bormann (Kulturmarketing), Andreas Bracher (Zeithistoriker), Vladimir Kreck (Kulturökonom) und Katarina Markovic (Professorin für Musikgeschichte am New England Conservatory of Music, Boston MA) erarbeitet. Zahlreiche Gespräche, insbesondere mit sorbischen Jugendlichen, Künstlern und Wissenschaftlern, flossen in die Darstellung ein, die damit einen lebendigen Einblick in Stand und Selbstverständnis der einzigen slawischen unter den Nationalen Minderheiten Deutschlands ermöglicht.

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Social Entrepreneurship (SE) und die gemeinnütz...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,0, Hochschule Mannheim (Fakultät für Sozialwesen), Veranstaltung: Social Entrepreneurship - MR2, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben einem hohen Mass an intrinsischer Motivation und unabdingbaren Ressourcen, ist auch die Wahl der Rechtsform für den Erfolg einer gemeinnützigen Organisation von elementarer Bedeutung. Sie entscheidet mitunter darüber, in welcher Art und Weise eine Einrichtung betrieben werden kann, welche operativen Ziele gesteckt und erreicht werden können und welche diesbezüglichen Grenzen existieren. Sie ist daher auch richtungsweisend für eine inhaltliche Konfrontation jedweder Organisation mit sich selbst und gleichsam Fundament für eine effektive Entfaltung und praktische Realisierung der Geschäftsidee. Insbesondere in den vielschichtigen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit stellen gemeinnützige Organisationen heutzutage ein bedeutsames Element unserer Ökonomie dar, deren zentrale Ausrichtung nicht die Generierung von Profit und Einkommen ist, sondern eine nachhaltige sozialunternehmerische Idee, die vorwiegend durch die Entwicklung von innovativen Lösungsansätzen für soziale und ökologische Problemstellungen geprägt wird. Gerade in diesem Kontext fällt in den letzten Jahren - meist im Rahmen von fachlichen Diskursen - immer wieder der Terminus Social Entrepreneurship (SE) oder auch Sozialunternehmertum. Doch was genau ist unter diesen Begrifflichkeiten zu verstehen? Diese Frage werden wir im ersten Teil dieser Arbeit, anhand einer sorgfältigen Erläuterung der existenten wissenschaftlichen Definitionen von Social Entrepreneurship, seiner historischen Entstehungsgeschichte und gängigen Differenzierungsmerkmalen sowie der damit korrelierenden Termini des Gemeinwohls und der Gemeinnützigkeit, beantworten. Strukturell ist die gegenwärtige deutsche Sozialwirtschaft mehrheitlich von Dienstleistungsunternehmen aus dem Dritten Sektor - auch als Tertiärer Sektor bezeichnet durchzogen. Viele der darin tätigen Organisationen verfolgen zwar nach wie vor gemeinnützige Ziele, brauchen jedoch auch einen Vergleich mit kommerziellen Unternehmen hinsichtlich ihres erwirtschafteten Umsatzes und ihrer Personalmasse nicht zu scheuen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) eine immer grössere Bedeutung, da sie als Kapitalgesellschaft - gemäss den Regelungen des deutschen Steuerrechts - den Gemeinnützigkeitsstatus mit der Führung eines wirtschaftsnahen Unternehmens zu verbinden vermag. So soll es auch ein äquivalentes Ziel dieser Arbeit sein, ein möglichst genaues Bild der gGmbH zu zeichnen.

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