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Eine Analyse der Darstellung des impressionisti...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistisches Institut ), Veranstaltung: Arthur Schnitzler, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den Jahren 1888 (Juni) bis 1891(November) entstand Arthur Schnitzlers Anatol-Zyklus, der als sein Erstlingswerk grosse Anerkennung erhielt. Das Schauspiel unterliegt einer besonderen und sehr geschickt gewählten Form: Der des Einakterzyklus'. Im Jahre 1893 wurde der erste Einakter, Abschiedssouper, uraufgeführt und der Zyklus unter dem Titel Anatol. Anatol steht im gesamten Zyklus uneingeschränkt im Mittelpunkt, sodass das Geschehen, das sich um seine ständig wechselnden Liebschaften dreht, fast zur Nebensache wird, da das eigentliche Augenmerk auf der Psychologie des Protagonisten und seiner Selbstwahrnehmung liegt. Dass der naturwissenschaftlich äusserst bewanderte Arthur Schnitzler sich eingehend mit der Psychoanalyse beschäftigt hat, spiegelt sich in seinem Anatol deutlich wieder. Häufig wurden deshalb auch Parallelen zwischen Autor und Titelfigur gesehen, ja sogar versucht, die beiden gleichzusetzen. Sicherlich sind Parallelen nicht abzustreiten, aber darauf soll das Hauptaugenmerk in dieser Hausarbeit nicht gerichtet werden. Viel interessanter ist die Psychologie der Figur, die Schnitzler geschaffen hat. Diese Figur, die ständig auf der Suche nach dem eigenen Ich zu sein scheint und sich scheinbar ununterbrochen versucht selbst zu reflektieren, dieser Mann, der sein Leben aus Erinnerungen, Stimmungen und Illusionen aufbaut, hat viele charakteristische Züge des typischen impressionistischen und auch des dekadenten Menschentypus, die zur Zeit Schnitzlers literarisch weit verbreitete Typen war. Die Analyse Anatols und die Elemente des impressionistischen und dekadenten Menschentypus', die Schnitzler zur Zeichnung seiner Figur verwendet hat, sollen hier Gegenstand der Betrachtung sein. Deshalb werden die literarischen Menschentypen, nach einer eingehenden Beschreibung der einzelnen Einakter auf inhaltlicher Ebene, genauer beschrieben. Danach soll schliesslich Anatol charakterisiert und seine Psyche analysiert werden, damit letztendlich eine eventuelle Einordnung der Figur in einen Bestimmten Typus erfolgen kann.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.09.2020
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Die Judenproblematik in Arthur Schnitzlers Werk...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistischen Institut), Veranstaltung: Arthur Schnitzler. Dramen und Erzählungen, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Arthur Schnitzler beschreibt in seinem Theaterstück 'Professor Bernhardi' in authentischer Weise die politischen und religiösen Verhältnisse der Wiener Gesellschaft um 1900. Zudem ist er mit seinem Denkansatz der damaligen Zeit, insbesondere in Bezug auf die Anspielungen des immer stärker hervortretenden Antisemitismus, deutlich voraus. 'Professor Bernhardi' ist eines der wenigen Werke Schnitzlers, das die Judenproblematik behandelt, wenngleich Schnitzler stets fälschlicherweise aufgrund dieses Gesichtspunktes von den damaligen Kritikern bewertet wurde. Dies formuliert er in einem Tagebucheintrag vom 29.1.1919 folgendermassen: 'Missverstanden wurden natürlich alle Künstler von Rang; - Der Grad, - Die Betonung - und die Lauheit der ¿Verstehenden¿ ist eben doch zum allergrössten Theil nur aus meinem Judenthum zu erklären.' Aus diesem Grund ist die Beschäftigung mit dem vorliegenden Thema von besonderem Interesse, um einerseits zu zeigen, wie schwerwiegend die Vorwürfe gegenüber die Juden um 1900 in Wirklichkeit waren und wie korrupt die Wiener Politiker handelten. Andererseits ist das Thema des Werkes auch heute noch aktuell, da in einigen Ländern religiöse Minderheiten immer noch verfolgt werden. Zudem zeigt die standhafte Persönlichkeit Bernhardis, dass auch Minderheiten etwas erreichen können und sich nicht unterkriegen lassen sollen. Der erste Teil meiner Hausarbeit soll einen kurzen Überblick über den Autor Arthur Schnitzler geben, um die Parallelen der Charaktere des Theaterstückes mit dem Leben Schnitzlers, insbesondere mit Blick auf das Wirken seines Vaters Johann Schnitzler, zu verdeutlichen. Eine daran anschliessende Inhaltsangabe des Werkes dient dazu die wichtigsten Aspekte und Handlungen der Personen kurz für den Leser zusammenzufassen. Kapitel vier beschäftigt sich mit der Judenproblematik in Wien um 1900, da diese eine zentrale Rolle in dem vorliegenden Stück einnimmt und viele Anspielungen der Figuren erst mithilfe dieser geschichtlichen Hintergrundinformation verstanden werden können. Der Hauptteil, Kapitel fünf und sechs, dient der Beschreibung der Judenproblematik im Theaterstück 'Professor Bernhardi'. Die Reaktionen der Öffentlichkeit auf dieses Werk zeigen, dass 'Schnitzler jeweils genau die Wurzel des von ihm behandelten Problems erfasst, wie sehr er seiner Zeit voraus ist.'

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'Zwischen Traum und Wirklichkeit'. Planung eine...
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Examensarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistik), Veranstaltung: Mündliches Examen, Sprache: Deutsch, Abstract: Arthur Schnitzlers 'Traumnovelle', anfangs von dem Autor auch 'Doppelnovelle' genannt, handelt von dem Beziehungskonflikt eines Wiener Ehepaares, Fridolin und Albertine, das aus unterdrückten sexuellen Sehnsüchten und Begierden herrührt. Nach aussen hin geben sie ein idealtypisches bürgerliches Bild ab. Die Krise, die daraus entsteht, treibt Fridolin in ein gefährliches nächtliches Abenteuer, das er aber wieder übersteht und sich am Ende mit Albertine versöhnt. Wie der Titel schon andeutet, dreht sich die Handlung des 1926 erschienen Prosatextes um das Leitmotiv des Traumes. Schnitzlers Figuren bewegen sich dabei auf einer sich vermischenden Ebene von Traum und Wirklichkeit. Die erste Aufarbeitung des Stoffes seitens Schnitzlers erfolgte 1921 und nimmt einen besonderen Stellenwert in seinem Gesamtwerk ein, weil es ausnahmsweise eine Geschichte mit 'Happy-End' darstellt. Im Gegensatz zu seiner eigenen Ehe mit Olga Gussmann, schaffen es die Hauptfiguren in der Traumnovelle Fridolin und Albertine ihre Ehekrise zu überwinden und ihre Beziehung aufrechtzuerhalten. Schnitzlers Werk kann bei gleichzeitiger Infragestellung der traditionell bürgerlichen Auffassung von der Beziehung zwischen Mann und Frau auch als 'Plädoyer' für die Ehe gelesen werden.

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Die Judenproblematik in Arthur Schnitzlers Werk...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 2,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistischen Institut), Veranstaltung: Arthur Schnitzler. Dramen und Erzählungen, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Arthur Schnitzler beschreibt in seinem Theaterstück 'Professor Bernhardi' in authentischer Weise die politischen und religiösen Verhältnisse der Wiener Gesellschaft um 1900. Zudem ist er mit seinem Denkansatz der damaligen Zeit, insbesondere in Bezug auf die Anspielungen des immer stärker hervortretenden Antisemitismus, deutlich voraus. 'Professor Bernhardi' ist eines der wenigen Werke Schnitzlers, das die Judenproblematik behandelt, wenngleich Schnitzler stets fälschlicherweise aufgrund dieses Gesichtspunktes von den damaligen Kritikern bewertet wurde. Dies formuliert er in einem Tagebucheintrag vom 29.1.1919 folgendermaßen: 'Mißverstanden wurden natürlich alle Künstler von Rang; - Der Grad, - Die Betonung - und die Lauheit der ¿Verstehenden¿ ist eben doch zum allergrößten Theil nur aus meinem Judenthum zu erklären.' Aus diesem Grund ist die Beschäftigung mit dem vorliegenden Thema von besonderem Interesse, um einerseits zu zeigen, wie schwerwiegend die Vorwürfe gegenüber die Juden um 1900 in Wirklichkeit waren und wie korrupt die Wiener Politiker handelten. Andererseits ist das Thema des Werkes auch heute noch aktuell, da in einigen Ländern religiöse Minderheiten immer noch verfolgt werden. Zudem zeigt die standhafte Persönlichkeit Bernhardis, dass auch Minderheiten etwas erreichen können und sich nicht unterkriegen lassen sollen. Der erste Teil meiner Hausarbeit soll einen kurzen Überblick über den Autor Arthur Schnitzler geben, um die Parallelen der Charaktere des Theaterstückes mit dem Leben Schnitzlers, insbesondere mit Blick auf das Wirken seines Vaters Johann Schnitzler, zu verdeutlichen. Eine daran anschließende Inhaltsangabe des Werkes dient dazu die wichtigsten Aspekte und Handlungen der Personen kurz für den Leser zusammenzufassen. Kapitel vier beschäftigt sich mit der Judenproblematik in Wien um 1900, da diese eine zentrale Rolle in dem vorliegenden Stück einnimmt und viele Anspielungen der Figuren erst mithilfe dieser geschichtlichen Hintergrundinformation verstanden werden können. Der Hauptteil, Kapitel fünf und sechs, dient der Beschreibung der Judenproblematik im Theaterstück 'Professor Bernhardi'. Die Reaktionen der Öffentlichkeit auf dieses Werk zeigen, dass 'Schnitzler jeweils genau die Wurzel des von ihm behandelten Problems erfasst, wie sehr er seiner Zeit voraus ist.'

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Arthur Schnitzlers 'Traumnovelle'. Entstehungsg...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund seiner Reflexionen über das Träumen und diesen stattgefundenen Traum verfasste Schnitzler das Werk 'Traumnovelle', welche zum ersten Mal in der Berliner Zeitung 'Die Dame' erschien. Ein beträchtlicher Erfolg stellte sich ein, bis 1930 waren es dreißig Auflagen. Bevor das literarische Werk seinen eigentlichen Titel 'Traumnovelle' trug, war es zuerst unter 'Doppelnovelle' konstatiert. Schnitzler führte Tagebuch, in seinen Aufzeichnungen beschäftigte er sich mit den zentralen Motiven der Erzählung ab dem Jahre 1907. Die 'Traumnovelle' wurde zunächst 1925 in der Berliner Zeitschrift 'Die Dame' und danach im Jahre 1926 bei Verlag S. Fischer veröffentlicht. Damit arbeitete Schnitzler insgesamt 19 Jahre lang ihr. Im Mittelpunkt seines literarischen Schaffens standen stets die Themen Liebe und Lust, genauso wie in seinem Leben vermerkte bereits der junge Schnitzler viele sexuelle Liebschaften mit Frauen aus allen Gesellschaftsschichten. Ein entscheidender Faktor, der zur Entstehung der Traumnovelle beitrug, war Arthur Schnitzlers Bekanntschaft mit Sigmund Freud.

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'Zwischen Traum und Wirklichkeit'. Planung eine...
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Examensarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistik), Veranstaltung: Mündliches Examen, Sprache: Deutsch, Abstract: Arthur Schnitzlers 'Traumnovelle', anfangs von dem Autor auch 'Doppelnovelle' genannt, handelt von dem Beziehungskonflikt eines Wiener Ehepaares, Fridolin und Albertine, das aus unterdrückten sexuellen Sehnsüchten und Begierden herrührt. Nach außen hin geben sie ein idealtypisches bürgerliches Bild ab. Die Krise, die daraus entsteht, treibt Fridolin in ein gefährliches nächtliches Abenteuer, das er aber wieder übersteht und sich am Ende mit Albertine versöhnt. Wie der Titel schon andeutet, dreht sich die Handlung des 1926 erschienen Prosatextes um das Leitmotiv des Traumes. Schnitzlers Figuren bewegen sich dabei auf einer sich vermischenden Ebene von Traum und Wirklichkeit. Die erste Aufarbeitung des Stoffes seitens Schnitzlers erfolgte 1921 und nimmt einen besonderen Stellenwert in seinem Gesamtwerk ein, weil es ausnahmsweise eine Geschichte mit 'Happy-End' darstellt. Im Gegensatz zu seiner eigenen Ehe mit Olga Gußmann, schaffen es die Hauptfiguren in der Traumnovelle Fridolin und Albertine ihre Ehekrise zu überwinden und ihre Beziehung aufrechtzuerhalten. Schnitzlers Werk kann bei gleichzeitiger Infragestellung der traditionell bürgerlichen Auffassung von der Beziehung zwischen Mann und Frau auch als 'Plädoyer' für die Ehe gelesen werden.

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Die Judenproblematik in Arthur Schnitzlers Werk...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistischen Institut), Veranstaltung: Arthur Schnitzler. Dramen und Erzählungen, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Arthur Schnitzler beschreibt in seinem Theaterstück 'Professor Bernhardi' in authentischer Weise die politischen und religiösen Verhältnisse der Wiener Gesellschaft um 1900. Zudem ist er mit seinem Denkansatz der damaligen Zeit, insbesondere in Bezug auf die Anspielungen des immer stärker hervortretenden Antisemitismus, deutlich voraus. 'Professor Bernhardi' ist eines der wenigen Werke Schnitzlers, das die Judenproblematik behandelt, wenngleich Schnitzler stets fälschlicherweise aufgrund dieses Gesichtspunktes von den damaligen Kritikern bewertet wurde. Dies formuliert er in einem Tagebucheintrag vom 29.1.1919 folgendermaßen: 'Mißverstanden wurden natürlich alle Künstler von Rang; - Der Grad, - Die Betonung - und die Lauheit der ¿Verstehenden¿ ist eben doch zum allergrößten Theil nur aus meinem Judenthum zu erklären.' Aus diesem Grund ist die Beschäftigung mit dem vorliegenden Thema von besonderem Interesse, um einerseits zu zeigen, wie schwerwiegend die Vorwürfe gegenüber die Juden um 1900 in Wirklichkeit waren und wie korrupt die Wiener Politiker handelten. Andererseits ist das Thema des Werkes auch heute noch aktuell, da in einigen Ländern religiöse Minderheiten immer noch verfolgt werden. Zudem zeigt die standhafte Persönlichkeit Bernhardis, dass auch Minderheiten etwas erreichen können und sich nicht unterkriegen lassen sollen. Der erste Teil meiner Hausarbeit soll einen kurzen Überblick über den Autor Arthur Schnitzler geben, um die Parallelen der Charaktere des Theaterstückes mit dem Leben Schnitzlers, insbesondere mit Blick auf das Wirken seines Vaters Johann Schnitzler, zu verdeutlichen. Eine daran anschließende Inhaltsangabe des Werkes dient dazu die wichtigsten Aspekte und Handlungen der Personen kurz für den Leser zusammenzufassen. Kapitel vier beschäftigt sich mit der Judenproblematik in Wien um 1900, da diese eine zentrale Rolle in dem vorliegenden Stück einnimmt und viele Anspielungen der Figuren erst mithilfe dieser geschichtlichen Hintergrundinformation verstanden werden können. Der Hauptteil, Kapitel fünf und sechs, dient der Beschreibung der Judenproblematik im Theaterstück 'Professor Bernhardi'. Die Reaktionen der Öffentlichkeit auf dieses Werk zeigen, dass 'Schnitzler jeweils genau die Wurzel des von ihm behandelten Problems erfasst, wie sehr er seiner Zeit voraus ist.'

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistisches Institut ), Veranstaltung: Arthur Schnitzler, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den Jahren 1888 (Juni) bis 1891(November) entstand Arthur Schnitzlers Anatol-Zyklus, der als sein Erstlingswerk große Anerkennung erhielt. Das Schauspiel unterliegt einer besonderen und sehr geschickt gewählten Form: Der des Einakterzyklus'. Im Jahre 1893 wurde der erste Einakter, Abschiedssouper, uraufgeführt und der Zyklus unter dem Titel Anatol. Anatol steht im gesamten Zyklus uneingeschränkt im Mittelpunkt, sodass das Geschehen, das sich um seine ständig wechselnden Liebschaften dreht, fast zur Nebensache wird, da das eigentliche Augenmerk auf der Psychologie des Protagonisten und seiner Selbstwahrnehmung liegt. Dass der naturwissenschaftlich äußerst bewanderte Arthur Schnitzler sich eingehend mit der Psychoanalyse beschäftigt hat, spiegelt sich in seinem Anatol deutlich wieder. Häufig wurden deshalb auch Parallelen zwischen Autor und Titelfigur gesehen, ja sogar versucht, die beiden gleichzusetzen. Sicherlich sind Parallelen nicht abzustreiten, aber darauf soll das Hauptaugenmerk in dieser Hausarbeit nicht gerichtet werden. Viel interessanter ist die Psychologie der Figur, die Schnitzler geschaffen hat. Diese Figur, die ständig auf der Suche nach dem eigenen Ich zu sein scheint und sich scheinbar ununterbrochen versucht selbst zu reflektieren, dieser Mann, der sein Leben aus Erinnerungen, Stimmungen und Illusionen aufbaut, hat viele charakteristische Züge des typischen impressionistischen und auch des dekadenten Menschentypus, die zur Zeit Schnitzlers literarisch weit verbreitete Typen war. Die Analyse Anatols und die Elemente des impressionistischen und dekadenten Menschentypus', die Schnitzler zur Zeichnung seiner Figur verwendet hat, sollen hier Gegenstand der Betrachtung sein. Deshalb werden die literarischen Menschentypen, nach einer eingehenden Beschreibung der einzelnen Einakter auf inhaltlicher Ebene, genauer beschrieben. Danach soll schließlich Anatol charakterisiert und seine Psyche analysiert werden, damit letztendlich eine eventuelle Einordnung der Figur in einen Bestimmten Typus erfolgen kann.

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Arthur Schnitzlers 'Traumnovelle'. Entstehungsg...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund seiner Reflexionen über das Träumen und diesen stattgefundenen Traum verfasste Schnitzler das Werk 'Traumnovelle', welche zum ersten Mal in der Berliner Zeitung 'Die Dame' erschien. Ein beträchtlicher Erfolg stellte sich ein, bis 1930 waren es dreissig Auflagen. Bevor das literarische Werk seinen eigentlichen Titel 'Traumnovelle' trug, war es zuerst unter 'Doppelnovelle' konstatiert. Schnitzler führte Tagebuch, in seinen Aufzeichnungen beschäftigte er sich mit den zentralen Motiven der Erzählung ab dem Jahre 1907. Die 'Traumnovelle' wurde zunächst 1925 in der Berliner Zeitschrift 'Die Dame' und danach im Jahre 1926 bei Verlag S. Fischer veröffentlicht. Damit arbeitete Schnitzler insgesamt 19 Jahre lang ihr. Im Mittelpunkt seines literarischen Schaffens standen stets die Themen Liebe und Lust, genauso wie in seinem Leben vermerkte bereits der junge Schnitzler viele sexuelle Liebschaften mit Frauen aus allen Gesellschaftsschichten. Ein entscheidender Faktor, der zur Entstehung der Traumnovelle beitrug, war Arthur Schnitzlers Bekanntschaft mit Sigmund Freud.

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