Angebote zu "Säuglingsalter" (12 Treffer)

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Personenzentrierte Spieltherapie bei Kindern mi...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (Fachhochschule), 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufmerksam wurde ich auf das Thema durch einen kleinen Nebensatz in einem Buch über die Spieltherapie, in dem erwähnt wurde, dass dieses Therapieverfahren auch bei Kinder mit geistiger Behinderung angewandt wird. Ich hatte bis dahin wenig über Psychotherapien bei Menschen mit geistiger Behinderung gehört, fand den Gedanken darüber jedoch sehr einleuchtend und wollte mehr darüber erfahren. Mir kamen gute Bekannte in den Sinn, die geistig behindert sind, und ich fragte mich, ob eine Therapie, die auf die seelischen Bedürfnisse abzielt, jene Bekannte geholfen hätte, mit ihrer schwierigen Lebenslage besser zurecht zu kommen. Dieser Gedanke war mir Anlass genug, mich intensiver damit zu beschäftigen. Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich mich mit dem Wesen und Begriff der ,Geistigen Behinderung' befasst. Darüber hinaus habe ich untersucht, welchen erschwerten Lebensbedingungen Menschen mit geistiger Beeinträchtigung im Laufe ihrer Lebensgeschichte, insbesondere in ihrer Kindheit, ausgesetzt sind, die zu seelischen Belastungen führen. Recherchen über Psychotherapieangebote für Menschen mit Behinderung in Deutschland waren für mich sehr aufschlussreich und ich habe eine Antwort darauf gefunden, warum ich bis dato wenig über dieses Themenfeld gehört habe. Im zweiten Teil starte ich einen Versuch, personenzentriertes, spieltherapeutisches Arbeiten bei Kindern mit geistiger Behinderung darzustellen. Anhand eines fiktiven Beispiels soll der Bezug zur Praxis und zur Heilpädagogik hergestellt werden. Das Spiel ist das Medium für seelische Befindlichkeiten schlechthin. Es ist Ausdrucksmittel und Kommunikationsmöglichkeit - gerade auch für Kinder mit geistiger Behinderung, deren verbale Fähigkeiten überwiegend schwächer ausgeprägt sind als die von normal entwickelten Kindern. Kinder, die geburtsbedingt eine geistige Behinderung aufweisen, sind oft schon im Säuglingsalter von seelischen Störungen bedroht. Das Kind wird oft schon als Neugeborener mit Ablehnung konfrontiert. Es ist für die Eltern normalerweise erst einmal ein Schock, ein Baby geboren zu haben, dass nicht ihren Vorstellungen entspricht. Der Annahmeprozess und die Bewältigung des unerwarteten Ereignisses für die Eltern werden häufig durch belastende Umstände seitens der sozialen Umwelt, aber auch innerhalb der Paarbeziehung, erschwert. Zahlreiche Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte schon im frühen Säuglingsalter schwächen die sich aufbauende Beziehung zum Kind zusätzlich.

Anbieter: buecher
Stand: 01.10.2020
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Der Einfluss der Musik auf die Entwicklung eine...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Fulda, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es musiziert in jedem Kind, ob es will oder nicht.' Dieses Zitat, das von Sabine Hirler, Musiktherapeutin und Leiterin einer Praxis für Musikpädagogik und Musiktherapie stammt, machte mich im Zuge meiner Überlegungen zu dieser Bachelor-Ausarbeitung neugierig, da ich seit zweieinhalb Jahren nun selbst Mama von zwei Kindern im Alter von zweieinhalb Jahren und einem Jahr bin. Die stets positive Reaktion auf Musik und der immer stärker werdende Wunsch nach Kassetten, Instrumenten, Fingerspielen, Liedern usw. weckte in mir Interesse, welchen Ursprüngen dieses Bedürfnis entspringt, mittels welcher Möglichkeiten ich den entwicklungsgemässen Ansprüchen gerecht werden kann und welchen Einfluss die Musik auf den Wachstumsprozess der Kinder hat. Hier bleibt anzumerken, dass mein Herz ebenfalls der Musik gehört. So leite ich seit knapp 16 Jahren eine christliche Musikgruppe und organisiere seit 6 Jahren ebenfalls eine Band mit Menschen mit Behinderungen, wo ich mit meinem Gesang, dem Gitarrenspiel, der Flöte und noch nicht ganz ausgereiften Klavierkenntnissen Lieder und Instrumentalstücke begleite. Da Jonathan und Emilia somit bereits in der Schwangerschaft nicht nur mit den Körpergeräuschen von Herz, Magen, Darm und der mütterlichen Stimme vertraut wurden, sondern ebenso Töne, Melodien, Klänge, Klangfarben, Harmonien und Rhythmus, was die Musik definiert, hören und spüren durften, stellt sich ebenso die Frage, inwieweit dieser vielfältige Komplex somit auch sehr frühzeitig, nämlich ab der Zeugung, Einfluss auf ihre Entwicklung genommen hat. Zeitlich möchte ich die Untersuchung bis zum Kleinkindalter begrenzen, das nach dem Säuglingsalter, dem ersten Lebensjahr, das zweite und dritte Lebensjahr bildet.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.10.2020
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Bindung und Trauma
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel , Sprache: Deutsch, Abstract: Die unterschiedlichen Bindungen und Beziehungen gestalten unser Leben von der Geburt bis zum Tod. Da Bindung bereits im Säuglingsalter beginnt, möchte ich das Thema Bindung und Trauma auf das Kindesalter beziehen. Ich thematisiere die Entstehung der Bindungstheorie, sowie die unterschiedlichen Bindungsqualitäten. Ich möchte in dieser Arbeit klären, welche unterschiedlichen Bindungsmuster es gibt und welche Bedeutung die transgenerationale Weitergabe hat. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Entstehung von Traumatisierungen und Bindungsstörungen, sowie der Klärung des Zusammenhangs zwischen Traumatisierungen in der Kindheit und deren Auswirkung auf die Bindungsfähigkeit. Abschliessend greife ich den Aspekt der Psychotherapie, sowie mögliche Präventionsmassnahmen auf. Die Grundlage meiner Ausarbeitung bildet ausschliesslich wissenschaftliche Literatur.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.10.2020
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Bindung und Trauma
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel , Sprache: Deutsch, Abstract: Die unterschiedlichen Bindungen und Beziehungen gestalten unser Leben von der Geburt bis zum Tod. Da Bindung bereits im Säuglingsalter beginnt, möchte ich das Thema Bindung und Trauma auf das Kindesalter beziehen. Ich thematisiere die Entstehung der Bindungstheorie, sowie die unterschiedlichen Bindungsqualitäten. Ich möchte in dieser Arbeit klären, welche unterschiedlichen Bindungsmuster es gibt und welche Bedeutung die transgenerationale Weitergabe hat. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Entstehung von Traumatisierungen und Bindungsstörungen, sowie der Klärung des Zusammenhangs zwischen Traumatisierungen in der Kindheit und deren Auswirkung auf die Bindungsfähigkeit. Abschliessend greife ich den Aspekt der Psychotherapie, sowie mögliche Präventionsmassnahmen auf. Die Grundlage meiner Ausarbeitung bildet ausschliesslich wissenschaftliche Literatur.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.10.2020
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Personenzentrierte Spieltherapie bei Kindern mi...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (Fachhochschule), 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufmerksam wurde ich auf das Thema durch einen kleinen Nebensatz in einem Buch über die Spieltherapie, in dem erwähnt wurde, dass dieses Therapieverfahren auch bei Kinder mit geistiger Behinderung angewandt wird. Ich hatte bis dahin wenig über Psychotherapien bei Menschen mit geistiger Behinderung gehört, fand den Gedanken darüber jedoch sehr einleuchtend und wollte mehr darüber erfahren. Mir kamen gute Bekannte in den Sinn, die geistig behindert sind, und ich fragte mich, ob eine Therapie, die auf die seelischen Bedürfnisse abzielt, jene Bekannte geholfen hätte, mit ihrer schwierigen Lebenslage besser zurecht zu kommen. Dieser Gedanke war mir Anlass genug, mich intensiver damit zu beschäftigen. Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich mich mit dem Wesen und Begriff der ,Geistigen Behinderung' befasst. Darüber hinaus habe ich untersucht, welchen erschwerten Lebensbedingungen Menschen mit geistiger Beeinträchtigung im Laufe ihrer Lebensgeschichte, insbesondere in ihrer Kindheit, ausgesetzt sind, die zu seelischen Belastungen führen. Recherchen über Psychotherapieangebote für Menschen mit Behinderung in Deutschland waren für mich sehr aufschlussreich und ich habe eine Antwort darauf gefunden, warum ich bis dato wenig über dieses Themenfeld gehört habe. Im zweiten Teil starte ich einen Versuch, personenzentriertes, spieltherapeutisches Arbeiten bei Kindern mit geistiger Behinderung darzustellen. Anhand eines fiktiven Beispiels soll der Bezug zur Praxis und zur Heilpädagogik hergestellt werden. Das Spiel ist das Medium für seelische Befindlichkeiten schlechthin. Es ist Ausdrucksmittel und Kommunikationsmöglichkeit - gerade auch für Kinder mit geistiger Behinderung, deren verbale Fähigkeiten überwiegend schwächer ausgeprägt sind als die von normal entwickelten Kindern. Kinder, die geburtsbedingt eine geistige Behinderung aufweisen, sind oft schon im Säuglingsalter von seelischen Störungen bedroht. Das Kind wird oft schon als Neugeborener mit Ablehnung konfrontiert. Es ist für die Eltern normalerweise erst einmal ein Schock, ein Baby geboren zu haben, dass nicht ihren Vorstellungen entspricht. Der Annahmeprozess und die Bewältigung des unerwarteten Ereignisses für die Eltern werden häufig durch belastende Umstände seitens der sozialen Umwelt, aber auch innerhalb der Paarbeziehung, erschwert. Zahlreiche Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte schon im frühen Säuglingsalter schwächen die sich aufbauende Beziehung zum Kind zusätzlich.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.10.2020
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Der Einfluss der Musik auf die Entwicklung eine...
36,90 CHF *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Fulda, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es musiziert in jedem Kind, ob es will oder nicht.' Dieses Zitat, das von Sabine Hirler, Musiktherapeutin und Leiterin einer Praxis für Musikpädagogik und Musiktherapie stammt, machte mich im Zuge meiner Überlegungen zu dieser Bachelor-Ausarbeitung neugierig, da ich seit zweieinhalb Jahren nun selbst Mama von zwei Kindern im Alter von zweieinhalb Jahren und einem Jahr bin. Die stets positive Reaktion auf Musik und der immer stärker werdende Wunsch nach Kassetten, Instrumenten, Fingerspielen, Liedern usw. weckte in mir Interesse, welchen Ursprüngen dieses Bedürfnis entspringt, mittels welcher Möglichkeiten ich den entwicklungsgemässen Ansprüchen gerecht werden kann und welchen Einfluss die Musik auf den Wachstumsprozess der Kinder hat. Hier bleibt anzumerken, dass mein Herz ebenfalls der Musik gehört. So leite ich seit knapp 16 Jahren eine christliche Musikgruppe und organisiere seit 6 Jahren ebenfalls eine Band mit Menschen mit Behinderungen, wo ich mit meinem Gesang, dem Gitarrenspiel, der Flöte und noch nicht ganz ausgereiften Klavierkenntnissen Lieder und Instrumentalstücke begleite. Da Jonathan und Emilia somit bereits in der Schwangerschaft nicht nur mit den Körpergeräuschen von Herz, Magen, Darm und der mütterlichen Stimme vertraut wurden, sondern ebenso Töne, Melodien, Klänge, Klangfarben, Harmonien und Rhythmus, was die Musik definiert, hören und spüren durften, stellt sich ebenso die Frage, inwieweit dieser vielfältige Komplex somit auch sehr frühzeitig, nämlich ab der Zeugung, Einfluss auf ihre Entwicklung genommen hat. Zeitlich möchte ich die Untersuchung bis zum Kleinkindalter begrenzen, das nach dem Säuglingsalter, dem ersten Lebensjahr, das zweite und dritte Lebensjahr bildet.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.10.2020
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Der Einfluss der Musik auf die Entwicklung eine...
41,20 € *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Fulda, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es musiziert in jedem Kind, ob es will oder nicht.' Dieses Zitat, das von Sabine Hirler, Musiktherapeutin und Leiterin einer Praxis für Musikpädagogik und Musiktherapie stammt, machte mich im Zuge meiner Überlegungen zu dieser Bachelor-Ausarbeitung neugierig, da ich seit zweieinhalb Jahren nun selbst Mama von zwei Kindern im Alter von zweieinhalb Jahren und einem Jahr bin. Die stets positive Reaktion auf Musik und der immer stärker werdende Wunsch nach Kassetten, Instrumenten, Fingerspielen, Liedern usw. weckte in mir Interesse, welchen Ursprüngen dieses Bedürfnis entspringt, mittels welcher Möglichkeiten ich den entwicklungsgemäßen Ansprüchen gerecht werden kann und welchen Einfluss die Musik auf den Wachstumsprozess der Kinder hat. Hier bleibt anzumerken, dass mein Herz ebenfalls der Musik gehört. So leite ich seit knapp 16 Jahren eine christliche Musikgruppe und organisiere seit 6 Jahren ebenfalls eine Band mit Menschen mit Behinderungen, wo ich mit meinem Gesang, dem Gitarrenspiel, der Flöte und noch nicht ganz ausgereiften Klavierkenntnissen Lieder und Instrumentalstücke begleite. Da Jonathan und Emilia somit bereits in der Schwangerschaft nicht nur mit den Körpergeräuschen von Herz, Magen, Darm und der mütterlichen Stimme vertraut wurden, sondern ebenso Töne, Melodien, Klänge, Klangfarben, Harmonien und Rhythmus, was die Musik definiert, hören und spüren durften, stellt sich ebenso die Frage, inwieweit dieser vielfältige Komplex somit auch sehr frühzeitig, nämlich ab der Zeugung, Einfluss auf ihre Entwicklung genommen hat. Zeitlich möchte ich die Untersuchung bis zum Kleinkindalter begrenzen, das nach dem Säuglingsalter, dem ersten Lebensjahr, das zweite und dritte Lebensjahr bildet.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 01.10.2020
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Bindung und Trauma
17,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel , Sprache: Deutsch, Abstract: Die unterschiedlichen Bindungen und Beziehungen gestalten unser Leben von der Geburt bis zum Tod. Da Bindung bereits im Säuglingsalter beginnt, möchte ich das Thema Bindung und Trauma auf das Kindesalter beziehen. Ich thematisiere die Entstehung der Bindungstheorie, sowie die unterschiedlichen Bindungsqualitäten. Ich möchte in dieser Arbeit klären, welche unterschiedlichen Bindungsmuster es gibt und welche Bedeutung die transgenerationale Weitergabe hat. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Entstehung von Traumatisierungen und Bindungsstörungen, sowie der Klärung des Zusammenhangs zwischen Traumatisierungen in der Kindheit und deren Auswirkung auf die Bindungsfähigkeit. Abschließend greife ich den Aspekt der Psychotherapie, sowie mögliche Präventionsmaßnahmen auf. Die Grundlage meiner Ausarbeitung bildet ausschließlich wissenschaftliche Literatur.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 01.10.2020
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Personenzentrierte Spieltherapie bei Kindern mi...
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (Fachhochschule), 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufmerksam wurde ich auf das Thema durch einen kleinen Nebensatz in einem Buch über die Spieltherapie, in dem erwähnt wurde, dass dieses Therapieverfahren auch bei Kinder mit geistiger Behinderung angewandt wird. Ich hatte bis dahin wenig über Psychotherapien bei Menschen mit geistiger Behinderung gehört, fand den Gedanken darüber jedoch sehr einleuchtend und wollte mehr darüber erfahren. Mir kamen gute Bekannte in den Sinn, die geistig behindert sind, und ich fragte mich, ob eine Therapie, die auf die seelischen Bedürfnisse abzielt, jene Bekannte geholfen hätte, mit ihrer schwierigen Lebenslage besser zurecht zu kommen. Dieser Gedanke war mir Anlass genug, mich intensiver damit zu beschäftigen. Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich mich mit dem Wesen und Begriff der ,Geistigen Behinderung' befasst. Darüber hinaus habe ich untersucht, welchen erschwerten Lebensbedingungen Menschen mit geistiger Beeinträchtigung im Laufe ihrer Lebensgeschichte, insbesondere in ihrer Kindheit, ausgesetzt sind, die zu seelischen Belastungen führen. Recherchen über Psychotherapieangebote für Menschen mit Behinderung in Deutschland waren für mich sehr aufschlussreich und ich habe eine Antwort darauf gefunden, warum ich bis dato wenig über dieses Themenfeld gehört habe. Im zweiten Teil starte ich einen Versuch, personenzentriertes, spieltherapeutisches Arbeiten bei Kindern mit geistiger Behinderung darzustellen. Anhand eines fiktiven Beispiels soll der Bezug zur Praxis und zur Heilpädagogik hergestellt werden. Das Spiel ist das Medium für seelische Befindlichkeiten schlechthin. Es ist Ausdrucksmittel und Kommunikationsmöglichkeit - gerade auch für Kinder mit geistiger Behinderung, deren verbale Fähigkeiten überwiegend schwächer ausgeprägt sind als die von normal entwickelten Kindern. Kinder, die geburtsbedingt eine geistige Behinderung aufweisen, sind oft schon im Säuglingsalter von seelischen Störungen bedroht. Das Kind wird oft schon als Neugeborener mit Ablehnung konfrontiert. Es ist für die Eltern normalerweise erst einmal ein Schock, ein Baby geboren zu haben, dass nicht ihren Vorstellungen entspricht. Der Annahmeprozess und die Bewältigung des unerwarteten Ereignisses für die Eltern werden häufig durch belastende Umstände seitens der sozialen Umwelt, aber auch innerhalb der Paarbeziehung, erschwert. Zahlreiche Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte schon im frühen Säuglingsalter schwächen die sich aufbauende Beziehung zum Kind zusätzlich.

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