Angebote zu "Klänge" (27 Treffer)

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Holzschuh Jede Menge Flötentöne Bd.1 Lehrbuch
13,80 € *
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Wenn ein Kind beginnt, ein Instrument zu lernen, bringt es bereits einen reichen Schatz an musikalischen Grunderfahrungen und Erlebnissen mit. Es hat gelernt, Klänge und Tonhöhen zu unterscheiden, verfügt über vielfältige Hörerfahrungen und in den meisten Fällen über ein beachtliches Repertoire an Liedern und Versen. "Jede Menge Flötentöne" möchte mit einem bunten Angebot an alten und neuen Liedern und einer übersichtlichen, kindgerechten optischen Aufbereitung den Kindern helfen, mit ihrem Instrument vertraut zu werden und musikalische Prinzipien kennenzulernen, zu verstehen und umzusetzen. Für Sopranblockflöte mit barocker Griffweise! [H4]Über die Autorin: [/H4] Barbara Ertl wurde 1960 in Stephanskirchen bei Rosenheim geboren. Nach einer musikalisch geprägten Kindheit in Oberbayern studierte sie in Salzburg am Orff-Institut der Hochschule für Musik Mozarteum und in Nürnberg am Meistersinger-Konservatorium Elementare Musikpädagogik und Blockflöte. Es folgten eine Zusatzausbildung für den Instrumentalunterricht in der Sonderpädagogik und ein Aufbaustudium in allgemeiner Musikpädagogik. Viele Jahre arbeitete sie als Dozentin für Methodik und Lehrpraxis Blockflöte an der Hochschule für Musik Nürnberg. Sie ist seit langem als Musiklehrerin und Musikerin in Nürnberg tätig und hält Fortbildungen zu musikpädagogischen Themen. · [H4]Inhalt: [/H4] · Vorwort · Meine Flöte · Was der Flötenkopf alles kann · Flötenflüstersprache · Der Notenschlüssel · Wo die Noten wohnen · Kurz oder lang? · Achtung, Achtung · Die Töne a' und c" · Dieser Kuckuck, der mich neckt · Schneck' im Haus · Liebe Henne · Der Kuckuck · Ach du lieber Luftballon · Der Ton d" · Hoppe, hoppe Reiter · Hokus pokus fidibus · Der Regenwurm · Affentanz · Mäusejagd · Regenlied · Der Ton g' · Mister Mümmel · Pst! · Wie man Lehrbuch

Anbieter: Musik Produktiv
Stand: 08.04.2020
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Popmusik mit klassischen Mitteln
9,00 € *
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vocaldente - ein internationales A-cappella-Quintettvocadente - fünf junge Männer 2004 aus der Hochschule für Musik und Theater und dem Knabenchor Hannover hervorgegangen- haben sich in wenigen Jahren zu einem international gefragten Vokal-Akt entwickelt. Über 100 Konzerte und Auftritte jährlich führen das Quintett durch die gesamte Bundesrepublik, das europäische Ausland und auf mehrwöchige Tourneen, wiederholt in die USA sowie nach Hongkong, Singapur, Südkorea, Japan und Taiwan. vocaldente sind Gast auf den bekanntesten nationalen und internationalen A-Cappella-Festivals und treten als deutsche Repräsentanten innovativer Vokalkultur regelmäßig auf Empfängen und Feiern der deutschen Botschaften und Konsulate auf. Brandaktuelle Popmusik, aber mit klassischen Mitteln Während viele A Cappella-Gruppen auf technische Hilfsmittel, Verstärker und Effekte setzen, formen vocaldente ihre Klänge rein akustisch und mit klassischen Mitteln. Das Repertoire ist dabei modern und umfasst die Unterhaltungsmusik der letzten 100 Jahre von den Goldenen Zwanzigern bis hin zum aktuellen Popsong. Mit dieser Mischung schaffen vocaldente eine einzigartige und unmittelbare Form des A Cappella, die berührt und mitreißt. Internationale A-Cappella-Champions in Asien, Europa und den USA vocaldente gewannen den 1. Preis bei der International Contemporary A Cappella Competition 2008 in Taipeh (Taiwan), beim Tampereen Sävel 2007 in Tampere (Finnland) und beim Harmony Sweepstakes A Cappella Festival 2008 in San Francisco (USA). Sie sind damit National Champions des größten A Cappella-Wettbewerbs der Welt, die erste nicht-englischsprachige Gruppe, die diesen Titel errungen hat, und erst die zweite nicht-amerikanische überhaupt. Darüber hinaus war das Ensemble 2007 beim Jugend Kulturell Förderpreis der HypoVereinsbank in Deutschland sowie bei der Internationalen A Cappella Competition vokal.total in Graz (Österreich) erfolgreich und erhielt ? nicht nur dort ? überall den begehrten Publikumspreis als beliebteste Gruppe. Zuletzt wurden sie in Taiwan beim größten internationalen Vokal-Wettbewerb Asiens zudem mit dem Sonderpreis für die beste Choreografie und Bühnenpräsenz ausgezeichnet. Kurzum: ?Deutschlands erfolgreichster A-Cappella-Export?, das ist vocaldente - das ist a cappella art.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 08.04.2020
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C?EST UN JARDIN SECRET
6,50 € *
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Werke des französischen Spektralisten Tristan Murail bilden den Schwerpunkt des Konzerts, das vom Ensemble für Neue Musik an der HMTMH gegeben wird. Auf dem Programm stehendrei verschieden besetzte Werke Murails aus unterschiedlichen Schaffensphasen:Das kurze, farbige Solo für Viola C?est un jardin secret... (1976), komponiert als Hochzeitsgeschenk für zwei Freunde, bündelt auf engstem Raum die Charakteristika vonMurails spektraler Schreibweise. La Barque Mystique (1993) verdankt seinen Titel einer gleichnamigen Pastellserie des Symbolisten Odilon Redon. Obwohl nur als Quintett besetzt,wirkt die Komposition durch die immer wechselnden Rollen und farbigen Gruppierungen der Instrumente gleichsam orchestriert. Désintégrations (1982) für großes Ensemble hingegenverwendet elektronische und akustische Mittel, um Klänge in ihre individuellen Teile aufzulösen: wir hören Töne ?schmelzen?.Zwischen den Werken von Murail erklingt zunächst ein Trio seines Pariser Weggefährten Gérard Grisey. In dem Échanges (1968) betitelten Werk für präpariertes Klavier undKontrabass agieren zwei Pianistinnen an einem Flügel, die eine auf den Tasten, die andere in den Saiten. Als ein besonderer Höhepunkt folgt die Uraufführung von Fremd bin icheingezogen, fremd zieh ich wieder aus... (2019-20) von Marijana Janevska, die derzeit im Masterstudiengang Komposition an der HMTMH studiert. Das Ensemblestück reflektiert inseiner gespiegelten Struktur den Prozess des Ein- und Ausatmens, von Spannung und Entspannung, sowohl auf der Makro- als auch auf der Mikroebene. Eingeleitet wird dasKonzert von einem durch die Musikwissenschaftlerin Imke Misch moderierten Gespräch. ProgrammGespräch mit Martin Brauß, Marijana Janevska, Elisabeth Kufferath und Gordon Williamson| Moderation: Dr. Imke Misch(ca. 45 Min.)Tristan Murail (*1947) :« C´est un jardin secret, ma soeur, ma fiancée, une fontaine close, une source scellée... »(1976)Elisabeth Kufferath, Viola (4 Min.)Gérard Grisey (1946 ? 1998):« Échanges » für präpariertes Klavier und Kontrabass (1968)(5 Min.)Tristan Murail :« La Barque mystique » für fünf Instrumente (1993)(12 Min.)Marijana Janevska (* 1990):?Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus...? (UA, 2019-20 | Incontri HMTMH)für großes Ensemble (10 Min.)Tristan Murail :« Désintégrations » für Tonband und 17 Instrumente (1982)(22 Min.)Weiterführende InformationenDas Ensemble für Neue Musik wurde 2016 von Gordon Williamson, Leiter des Instituts für neue Musik ? Incontri und Vertretungsprofessor für Komposition an der HMTMH, gegründet.Das Ensemble für Neue Musik arbeitet fächerübergreifend und projektbezogen. Unter der Leitung von Martin Brauß, Professor für Dirigieren, hat sich das Ensemble-Projekt daraufspezialisiert, mit Studentinnen und Studenten aus den Instrumentalklassen der HMTMH Werke des 20. und 21. Jahrhunderts aufzuführen und Uraufführungen von Studierenden derKompositionsklasse zu spielen.Marijana Janevska wurde 1990 in Skopje (Mazedonien) geboren. Am Musikkonservatorium Skopje studierte sie Violine und Komposition bei Mihailo Kufojanakis und Darija Andovska.Zu ihren Kompositionen zählen Solowerke, Kammermusik, Orchesterwerke, Chorwerke und elektronische Musik, die in zahlreichen Konzerten und Festivals in Europa und im Iranaufgeführt wurden. Derzeit absolviert sie ihr Masterstudium in Komposition am Institut für neue Musik ? Incontri der HMTMH bei Joachim Heintz, Ming Tsao und Gordon Williamson.Elisabeth Kufferath ist seit 1992 Mitglied im Tetzlaff Quartett, das auf den großen internationalen Podien zu Hause ist und dessen CD-Einspielungen mit Preisen wie demVierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik oder dem Diapason d?Or ausgezeichnet wurden. Im April 2009 ist Elisabeth Kufferath einem Ruf als Professorin für Violine an dieHochschule für Musik, Theater und Medien Hannover gefolgt. Zuvor war sie seit 2004 Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Detmold und von 1997 bis 2004 eineKonzertmeisterin der Bamberger Symphoniker.Neue Musik spielt eine große Rolle für Elisabeth Kufferath. So hob sie das ihr gewidmete Werk ?Himmelfahrt? für Viola sola von Jan Müller-Wieland beim Feldkirch Festival 2003 ausder Taufe und spielte die deutsche Erstaufführung von Elliott Carters ?Figment IV? für Viola in Freiburg. Zu ihrem Repertoire gehören zudem die ?Sequenza VIII? für Violine und die?Sequenza VI? für Viola von Luciano Berio sowie Morton Feldmans ?The Viola in my Life?. Martin Brauß ist Dirigent und Hochschullehrer. Nach seinem Studium der Musik, Germanistik und Philosophie u.a. in Hannover studierte er Dirigieren bei Prof. Rolf Reuter inBerlin. Nach mehreren Berufsjahren an der Staatsoper Hannover als Assistent des GMD, in denen er zahlreiche Opern, Sinfonie- und Chorkonzerte dirigierte, wurde er 1992 Professorfür Musiktheorie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Seit 2002 ist er dort Professor für Oper/Dirigieren und seit 2013 Direktor des IFF (Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter).Imke Misch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin für den Bereich Gender und Interkulturalität an der HMTMH. Als Musikwissenschaftlerin ist ihr Forschungsschwerpunkt die Musik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Sie studierte in Münster, Freiburg, Poitiers und Köln, promovierte über die Musik Karlheinz Stockhausens und ist Autorin sowie Herausgeberin zahlreicher Veröffentlichungen zu zeitgenössischer Musik.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 08.04.2020
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Der Einfluss der Musik auf die Entwicklung eine...
41,20 € *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Fulda, Sprache: Deutsch, Abstract: "Es musiziert in jedem Kind, ob es will oder nicht." Dieses Zitat, das von Sabine Hirler, Musiktherapeutin und Leiterin einer Praxis für Musikpädagogik und Musiktherapie stammt, machte mich im Zuge meiner Überlegungen zu dieser Bachelor-Ausarbeitung neugierig, da ich seit zweieinhalb Jahren nun selbst Mama von zwei Kindern im Alter von zweieinhalb Jahren und einem Jahr bin. Die stets positive Reaktion auf Musik und der immer stärker werdende Wunsch nach Kassetten, Instrumenten, Fingerspielen, Liedern usw. weckte in mir Interesse, welchen Ursprüngen dieses Bedürfnis entspringt, mittels welcher Möglichkeiten ich den entwicklungsgemäßen Ansprüchen gerecht werden kann und welchen Einfluss die Musik auf den Wachstumsprozess der Kinder hat. Hier bleibt anzumerken, dass mein Herz ebenfalls der Musik gehört. So leite ich seit knapp 16 Jahren eine christliche Musikgruppe und organisiere seit 6 Jahren ebenfalls eine Band mit Menschen mit Behinderungen, wo ich mit meinem Gesang, dem Gitarrenspiel, der Flöte und noch nicht ganz ausgereiften Klavierkenntnissen Lieder und Instrumentalstücke begleite. Da Jonathan und Emilia somit bereits in der Schwangerschaft nicht nur mit den Körpergeräuschen von Herz, Magen, Darm und der mütterlichen Stimme vertraut wurden, sondern ebenso Töne, Melodien, Klänge, Klangfarben, Harmonien und Rhythmus, was die Musik definiert, hören und spüren durften, stellt sich ebenso die Frage, inwieweit dieser vielfältige Komplex somit auch sehr frühzeitig, nämlich ab der Zeugung, Einfluss auf ihre Entwicklung genommen hat. Zeitlich möchte ich die Untersuchung bis zum Kleinkindalter begrenzen, das nach dem Säuglingsalter, dem ersten Lebensjahr, das zweite und dritte Lebensjahr bildet.

Anbieter: buecher
Stand: 08.04.2020
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Der Einfluss der Musik auf die Entwicklung eine...
39,99 € *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Fulda, Sprache: Deutsch, Abstract: "Es musiziert in jedem Kind, ob es will oder nicht." Dieses Zitat, das von Sabine Hirler, Musiktherapeutin und Leiterin einer Praxis für Musikpädagogik und Musiktherapie stammt, machte mich im Zuge meiner Überlegungen zu dieser Bachelor-Ausarbeitung neugierig, da ich seit zweieinhalb Jahren nun selbst Mama von zwei Kindern im Alter von zweieinhalb Jahren und einem Jahr bin. Die stets positive Reaktion auf Musik und der immer stärker werdende Wunsch nach Kassetten, Instrumenten, Fingerspielen, Liedern usw. weckte in mir Interesse, welchen Ursprüngen dieses Bedürfnis entspringt, mittels welcher Möglichkeiten ich den entwicklungsgemäßen Ansprüchen gerecht werden kann und welchen Einfluss die Musik auf den Wachstumsprozess der Kinder hat. Hier bleibt anzumerken, dass mein Herz ebenfalls der Musik gehört. So leite ich seit knapp 16 Jahren eine christliche Musikgruppe und organisiere seit 6 Jahren ebenfalls eine Band mit Menschen mit Behinderungen, wo ich mit meinem Gesang, dem Gitarrenspiel, der Flöte und noch nicht ganz ausgereiften Klavierkenntnissen Lieder und Instrumentalstücke begleite. Da Jonathan und Emilia somit bereits in der Schwangerschaft nicht nur mit den Körpergeräuschen von Herz, Magen, Darm und der mütterlichen Stimme vertraut wurden, sondern ebenso Töne, Melodien, Klänge, Klangfarben, Harmonien und Rhythmus, was die Musik definiert, hören und spüren durften, stellt sich ebenso die Frage, inwieweit dieser vielfältige Komplex somit auch sehr frühzeitig, nämlich ab der Zeugung, Einfluss auf ihre Entwicklung genommen hat. Zeitlich möchte ich die Untersuchung bis zum Kleinkindalter begrenzen, das nach dem Säuglingsalter, dem ersten Lebensjahr, das zweite und dritte Lebensjahr bildet.

Anbieter: buecher
Stand: 08.04.2020
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Speicher, Audio-CD
15,00 € *
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Thematischer und formaler Ausgangspunkt für "Speicher" ist "VariaVision - Unendliche Fahrt", die 1965 realisierte, heute verschollene intermediale Arbeit von Alexander Kluge (Texte), Edgar Reitz (Filme) und Josef Anton Riedl (Musik) zum Thema des Reisens. "VariaVision" versuchte als Rauminstallation durch die gleichzeitige Vorführung und Wiedergabe von Filmen, mehrkanaliger Musik und Sprache eine neue und andere Wahrnehmung von Musik, Film und Text zu verwirklichen. Reitz und Kluge unterrichteten damals an der internationalen Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm, die in der kurzen Zeit ihres Bestehens zwischen 1955 und 1968 maßgeblich die deutsche und internationale Design-, Kunst- und Mediengeschichte geprägt hat. Die HfG führte als private Hochschule, getragen durch die Geschwister-Scholl-Stiftung, die gewaltsam beendete Tradition des Bauhauses fort und definierte für die BRD die Begriffe Moderne / Utopie / Gestaltung / Alltagskultur / Erziehung / frühe digitale Kultur im Sinne eines demokratischen und ästhetischen Neuanfangs in Deutschland nach 1945, zwischen Utopien und Realitätssinn. So befand sich in der Hochschule ab 1963 eines der ersten elektronischen Studios in Westdeutschland, das 1959 in München gegründete Siemens-Studio für elektronische Musik. Das Studio mit seinem Versprechen von neuen, rein elektronisch erzeugten Klängen, wurde seinerzeit sehr erfolgreich international von Komponisten und Musikproduzenten genutzt, heute ist es im Deutschen Museum München ausgestellt. Riedl realisierte in diesem Studio die Musik für "VariaVision". Für "Speicher" hat Michaela Melián das Studio im Deutschen Museum München noch einmal zum Klingen gebracht. Diese Klänge, Töne, Geräusche wurden aufgezeichnet und bilden die klanglichen Basisbausteine für "Speicher". Dazu verschränkt sie Aussagen und Texte zu Reise und Bewegung zu tönenden Schleifen und Spiralen.Kunst und DiskursDas Motiv des Reisens, Wanderns, des Gefühls des Fremdseins, der Entfremdung, der Suche und Sehnsucht nach dem Fremden, dieses "doppelte Leben" (zwischen Wirklichkeit und Einbildung) entfaltet sich hier entlang von sich permanent durchkreuzenden Diskursen als Mehr- und Vielstimmigkeit unendlicher Potentiale. Schuberts "Winterreise" ("Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus") und Alexander Kluges Motto "Mit dem Stadtplan von London den Harz durchwandern" (aus "VariaVision") treffen auf Texte über Migration, Schleppertum, Deportation und werden ihrerseits immer wieder durch GPS-Ansagen durchschnitten, die ein gänzlich anderes Reisen (ein kontrolliertes, vorgegebenes) ins Spiel bringen. Auch das macht "Speicher" klar. Das romantisch Geheimnisvolle, die Lust (und Freiheit) sich auf etwas Unsicheres einzulassen, kippt immer wieder ins Unheimliche, führt ins Nichts (wird zum Zwang) und kommt immer wieder beinahe zum Stillstand (wo dann auch die Musik verschwindet/abbricht). Meliáns "Politik der Erinnerung" ist eine popkulturell wie diskursanalytisch geschulte Bearbeitung von Geschichte und Geographie. Gerade das von ihr immer wieder bearbeitete "Zeitloch BRD" (Jan Verwoert), grob situiert zwischen dem Nationalsozialismus, der RAF und immer wieder um Bernward Vespers 1977 erschienenen Roman Die Reise kreisend, ist seit dem Mauerfall immer mehr einem Vergessen qua institutionalisierter Erinnerungskultur ausgesetzt. Meliáns Arbeiten setzen dem das Wiederentdecken von non-konformen Potentialen entgegen, von aus der Geschichte gefallenen Menschen und Utopien (sozialen, politischen, öko-nomischen, technischen, ästhetischen, sexuellen, ethnischen, medialen). Kurz: Kunst als Diskursintensivierung, als permanente Kartografie mit immer neuen Orten, Personen, Begebenheiten, Geschichten, Zeichen, Wegen, Linien und Kreuzungen.

Anbieter: Dodax
Stand: 08.04.2020
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Malen zu Musik
14,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Pädagogische Hochschule Weingarten, Sprache: Deutsch, Abstract: "Raum und Zeit sind Bedingung für die Möglichkeit von Wahrnehmung überhaupt." Mit dieser Aussage legt KRÄMER zwei Parameter fest, die sowohl für Bildende Kunst als auch für Musik von Bedeutung sind, da sie beide der Wahrnehmung bedürfen. Die menschlichen Sinne "hören" und "sehen", die dazu benötigt werden, lassen intuitiv zunächst darauf schließen, dass der Raum eher der Kunst und Zeit eher der Musik zugeordnet wird. BRANDSTÄTTER bezeichnet zur Unterscheidung der Künste Musik sogar als "Zeitkunst" und Bildende Kunst als "Raumkunst", was sie jedoch als vereinfachendes Modell anwendet. Musik ist demzufolge eine vergängliche, immaterielle Möglichkeit des künstlerischen Ausdrucks, weil sie nicht fixiert werden kann. Im Gegensatz dazu ist Bildende Kunst auf Raum und Material angewiesen, was sie gegenständlicher und fassbarer erscheinen lässt. Nicht zur Unterscheidung, sondern zur Analogiebildung zwischen Hören und Sehen wendet KRÄMER die Konstanten Raum und Zeit an. Demnach ist nicht nur Zeit, sondern auch Entfaltungsraum für das Hören wichtig, während zum bildlichen Betrachten eines Werkes nicht nur die Räumlichkeit, sondern auch die Zeit hierfür unabdingbar eine Rolle spielt. Darüber hinaus legt der Autor die Relevanz des innermusikalischen Raumes fest, den er als "imaginäre[n] Bühnenraum, in dem sich die Musik abspielt" beschreibt.Durch diese Dreidimensionalität zeigen sich verschiedene Möglichkeiten des Musikerlebens im Zusammenhang mit Erfahrung: wir empfinden etwas Nahes als groß und laut, etwas Fernes aber als klein und leise. Diese Erkenntnis lässt in Bezug auf Malen zu Musik darauf schließen, dass leisere Klänge eher in kleinere und lautere Klänge in größere Objekte umgesetzt werden. Außerdem kann die Raumtiefe im dreidimensionalen Raum auch auf die Gewichtung von Melodie und Begleitung in unserer Hörempfindung übertragen werden. Somit kann festgestellt werden, dass Raum als Parameter auch für Musik eine wichtige Rolle einnimmt. Doch wie hängen Raum und Zeit nun zusammen? "Wir erleben Zeit, wenn etwas von uns weggeht oder auf uns zukommt (Raumtiefe), wenn wir irgendwo hinauf- oder hinabsteigen (Vertikale) bzw. wenn sich etwas von einer Seite zur anderen durch unser Blickfeld bewegt (Horizontale)". Durch diese Beschreibung lässt sich die Feststellung belegen, dass Bewegung als Vermittler zwischen Raum und Zeit fungiert: "Über Bewegung konkretisiert sich Zeit im Raum. Die Linie als sichtbare Bewegungsspur ist ihre anschauliche Hinterlassenschaft".

Anbieter: Dodax
Stand: 08.04.2020
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Die therapeutische Wirkung von Musik in der Sch...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Klänge, Melodien und Rhythmen begleiten uns vom Beginn unseres Lebens an, bis zu unserem letzten Atemzug. Unser Ohr ist jenes Organ das als erstes, bereits im Mutterleib funktioniert und deren Funktion vermutlich bis kurz bevor wir sterben, besteht und somit nicht nur unsere erste sondern auch letzte Verbindung zur Außenwelt ist. Musik begegnet uns im Alltag und übernimmt dabei verschiedene Funktionen. Sie dient der Unterhaltung, dem Stressabbau, der Beruhigung, aber auch als Kommunikationsmittel. Die frühste Musik die wir vernehmen, ist jene im Mutterleib. Sie setzt sich aus Körpergeräuschen und der Stimme der Mutter zusammen und wird von Geräuschen der unbekannten Außenwelt untermalt. Klänge und Melodien der Sprache sind ebenfalls eine Form von Musik und können wie jede Form von Musik, therapeutisch genutzt werden um den Menschen zu stärken und zu begleiten. Musiktherapie kann dazu dienen sich im Leben besser zurecht zu finden, Rhythmen zu finden und zu entwickeln, in Kommunikation zu treten, Ängste zu nehmen, Geborgenheit zu finden und das Leben zu spüren und wahrzunehmen. Die Wahrnehmung ist das, womit Musiktherapie arbeitet und insbesondere unsere auditive Wahrnehmungsmöglichkeit dient dabei als Schlüsselkompetenz und Ressource um oder um wieder mit unsere Umwelt in Kontakt zu treten, wenn dabei eine Störung vorliegt. Der Fetus hört im Schutze des Mutterleibs zuerst nur sich selbst und aus der absoluten Ruhe die ihn umgibt, schöpft er die Kraft, zu wachsen. Er beginnt symbiotisch mit seiner Mutter, in deren Herzrhythmus zu leben. Musik kann uns zu diesen Ursprüngen, zu diesem Urgefühl der Sicherheit zurückführen, doch inwieweit kann sie pränatal und bei zu früh geborenen Kindern genutzt werden, um sie besser ins Leben zu begleiten? Diese Arbeit setzt sich mit der therapeutischen Kraft von Musik auseinander und zeigt wie sie in der heilpädagogischen Arbeit auf der Frühchenstation als therapeutisches Mittel zu nutzen ist.Eine wichtige Grundlage bildet bei diesen Überlegungen, das Wissen um die Funktion und Entwicklung des Ohres um ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie wir hören und hören lernen. Der erste Abschnitt dieser Arbeit ist daher unserem Ohr gewidmet. Der zweite Teil setzt sich mit dem fetalen Hören auseinander und dem Hören als Bindungsmedium zwischen Mutter und Kind. Der Fokus dieser Arbeit liegt jedoch auf dem letzten Teil und setzt sich mit Musiktherapie aus pränataler und Frühgeborenen Sicht auseinander.

Anbieter: Dodax
Stand: 08.04.2020
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Das akustische Argument
48,00 € *
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Die Umwelt in ihren physikalischen und sensorischen Dimensionen ist ein virulentes Thema unserer Zeit. Dieses Buch erzählt, wie Geräusche, Klänge und Töne die Entwicklungen der Architektur des 20. Jahrhunderts massgeblich beeinflussten. Detailliert recherchierte Fallstudien - vom Völkerbundpalast (1927) bis zum schallisolierten House of the Future von Alison und Peter Smithson (1957) - verdeutlichen, wie das wachsende bauphysikalische und wahrnehmungstechnische Wissen der Akustik die architektonische Praxis veränderte. An den Beispielen des ersten Schweizer Hochschulakustikers Franz Max Osswald (1879-1944), der an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich von 1924 an ein Laboratorium für angewandte Akustik einrichtete, seines Nachfolgers Willi Furrer (1906 1985) wie auch weiterer Akteure im In- und Ausland wird die Entwicklung der modernen Bau- und Raumakustik nachgezeichnet. Die Übertragung der Erkenntnisse aus den Laboratorien in gebaute Architektur stellte vielerlei Herausforderungen. Die Disziplinierung der Akustik ging mit der Entstehung und Ausformung einer neuen Berufsgruppe von Experten einher, deren Argumente mit den Sichtweisen der Architekten in den Dialog, zuweilen aber auch in Debatten eintraten.

Anbieter: Dodax
Stand: 08.04.2020
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