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Philosophie und Pädagogik der Zukunft
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Erscheinungsdatum: 04.04.2018, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Philosophie und Pädagogik der Zukunft, Titelzusatz: Ludwig und Friedrich Feuerbach im Dialog, Redaktion: Schlüter, Stephan // Polcik, Thassilo // Thumann, Jan, Verlag: Waxmann Verlag GmbH // Waxmann, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Pädagogik // Geschichte // Kommunismus // Marxismus // Kulturgeschichte // Sozialgeschichte // Aufklärung // Epoche // Philosophie // 17.-18. Jahrhundert // Religionsphilosophie // Religionsgeschichte // Neunzehntes Jahrhundert // 19. Jahrhundert // 1800 bis 1899 n. Chr // Geschichte der Pädagogik // Bildungssysteme und // strukturen // Sozial // und Kulturgeschichte // Abendländische Philosophie: Aufklärung // Geschichte der Religion, Rubrik: Bildungswesen (Schule // Hochschule), Seiten: 261, Reihe: Internationale Feuerbachforschung (Nr. 7), Gewicht: 390 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 15.07.2020
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Jedem nach seiner Leistung: Uni-Krimi, Hörbuch,...
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Krimi mit erschreckender Aktualität - packend und spannungsgeladen.An diesem Freitagmorgen sind einige am falschen Ort in Hamburgs kleinster Hochschule. Was hat die Studentin auf dem Männerklo zu suchen? Und was die Leiche des Verwaltungsleiters? Dass er woanders gestorben ist, deutet auf Mord hin. Tote gehen nicht aufs Klo. Im Grunde sind alle verdächtig, denn alle hatten ihre Probleme mit dem Herrn über die Leistungsprotokolle. Ein Professor, der einige Ideale behalten, eine Studentin, die nicht alle Hoffnung aufgegeben hat, begeben sich gemeinsam auf die Suche nach Gerechtigkeit. Freilich verstehen sie Gegensätzliches darunter. Im akademischen Dschungel erweist sich der Mord als Spitze eines Eisberges.Frigga Haug, geboren 1937, Dr. phil. habil, war bis 2001 Professorin für Soziologie an der Hochschule für Wirtschaft und Politik Hamburg, hatte Gastprofessuren in Kopenhagen, Innsbruck, Klagenfurt, Sydney, Toronto, Durham (USA). 2016 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Universität Roskilde. Frigga Haug entwickelte die Erinnerungsarbeit (international angewandte Methode zur kritischen Überschreitung von Selbstblockierungen) und die Vier-in-einem-Perspektive, sie schrieb mehr als zwanzig Bücher, ist Redakteurin und Hg. der Zeitschrift Das Argument und des Historisch-Kritischen Wörterbuchs des Marxismus, Geschäftsführerin des Argument Verlags und Vorsitzende des InkriT.Frigga Haug ist Mitglied im Europäischen Forum linker Feministinnen; Bund demokratischer Wissenschaftler sowie der Partei DIE LINKE. Arbeitsschwerpunkte: Arbeit und Automation, Vergesellschaftung, Frauensozialisation, Frauenpolitik, sozialwissenschaftliche Methoden, Lernen, Linke Politik heute. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Ursula Berlinghof. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/lind/003728/bk_lind_003728_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 15.07.2020
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Jedem nach seinen Bedürfnissen: Hamburg-Krimi, ...
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Skrupellose Machenschaften hinter bürgerlicher Fassade - dieser Krimi zeigt liebevoll-irionisch, wie es hinter manch verschlossener Tür zugeht.Harald Berger, Soziologieprofessor in Hamburg, braucht beruflichen Idealismus wie ein Fisch das Wasser. Zufällig gerät er ins Karolinenviertel und wittert Morgenluft - ein multikultureller Stadtteil mit Mitbestimmungsmodellen, teils gar vom Senat finanziert! Hier wartet die echte soziale Praxis auf seine Studis. Die aber sind überzeugt, ihr Prof hat sich einwickeln und blenden lassen: Viola und KommilitonInnen vermuten skrupellose Machenschaften hinter bürgernaher Fassade. Schließlich ist das Karoviertel Mafia- und Spekulantenrevier, und ist nicht bereits ein Mord geschehen?Frigga Haug, geboren 1937, Dr. phil. habil, war bis 2001 Professorin für Soziologie an der Hochschule für Wirtschaft und Politik Hamburg, hatte Gastprofessuren in Kopenhagen, Innsbruck, Klagenfurt, Sydney, Toronto, Durham (USA). 2016 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Universität Roskilde. Frigga Haug entwickelte die Erinnerungsarbeit (international angewandte Methode zur kritischen Überschreitung von Selbstblockierungen) und die Vier-in-einem-Perspektive, sie schrieb mehr als zwanzig Bücher, ist Redakteurin und Hg. der Zeitschrift Das Argument und des Historisch-Kritischen Wörterbuchs des Marxismus, Geschäftsführerin des Argument Verlags und Vorsitzende des InkriT.Frigga Haug ist Mitglied im Europäischen Forum linker Feministinnen; Bund demokratischer Wissenschaftler sowie der Partei DIE LINKE. Arbeitsschwerpunkte: Arbeit und Automation, Vergesellschaftung, Frauensozialisation, Frauenpolitik, sozialwissenschaftliche Methoden, Lernen, Linke Politik heute. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Ursula Berlinghof. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/lind/003729/bk_lind_003729_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

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Stand: 15.07.2020
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Staatskanzleien
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Diese Abhandlung ist im Zusamrnenbang mit Werkstattgesprachen fiber "Staatskanzleien der Lander - Aufgaben, Arbeitsweisen, Organisations und Personalprobleme" entstanden, die ich rur leitende Mitarbeiter von Regierungszentralen der neuen BundesUinder im Rahmen der Hochschule rur Verwaltungswissenschaften Speyer und meines Lehrstuhls rur Verwal tungswissenschaft, Regierungslehre und Offentliches Recht veranstaltet habe. Ich mOchte mich bei den KoUegen aus westdeutschen Staatskanz leien rur die gute Zusammenarbeit, bei meinem wissenschaftlichen Mitar beiter, Oberregierungsrat Otto HauBer, rur seine Unterstfitzung auch bei dieser Ausarbeitung bedanken. Speyer, im Herbst 1992 Klaus Konig 5 Inhalt I. Staatskanzleien in der Transformation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 ll. Funktionen von Staatskanzleien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 1lI. Organisation von Staatskanzleien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 IV. Einrichtung neuer Staatskanzleien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 7 I. Staatskanzleien in der Transformation Die neuen BundesUinder legen die Staatlichkeit des realen Sozialismus ab und befinden sich auch bei den informalen Handlungsmustem in einem Ubergangsproze6 zu einem parlamentarischen Regierungssystem und ei ner ldassisch-europiiischen Verwaltung. Blickt man auf die in Branden burg, Mecldenburg-Vorpommem, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thiirin gen neu errichteten Staatskanzleien, so erscheinen sie gleichsam als ein Fokus, in dem sich die Probleme einer Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Administration umfassenden Transformation vereinigen. I Diese Regie rungszentralen sind Hauptakteure auf Landesebene, wenn es darum geht, jenen Etatismus in allen Lebensfragen aufzugeben, wie er aus der Instru mentalisierung des Staates durch den Marxismus-Leninismus und seiner Partei in der ehemaligen DDR erwachsen ist, und Uinderaufgaben in einer Weise zu defmieren, wie sie dem liberalen und sozialen Rechtsstaat ange messen sind.

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Versuch einer umfassenden Ökonomologie
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich VWL - Geschichte, Note: 1,3, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, Veranstaltung: Entwicklungen und normative Grundlagen von Sozialpolitik im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Berliner Zeitung fragt in einem Interview den derzeitigen Präsidenten des Bundestages, Norbert Lammert, ob es stimmt, 'dass die Debatten immer langweiliger geworden sind, weil nicht mehr so ideologisch gestritten wird'. Dieser konstatiert, die grossen Richtungsstreite gäbe es nicht mehr. 'Die Verfassung, die Wirtschaftsordnung, die Einordnung in Bündnissysteme, die Übertragung nationaler Souveränitätsrechte - all das ist im Prinzip geklärt.' und es spreche für die Kultur des Landes, über derlei Streitfragen heutzutage erhaben zu sein. Uns interessiert hier vorwiegend die Wirtschaftsordnung. Wenn es keine Streitfragen mehr gibt, dann müssen die Vertreter der drei grossen Ökonomien aus den Lagern Smith, Marx und Keynes einen Konsens gefunden haben. Eine wirtschaftliche Mitte wird also auch von der Politik getragen, oder zumindest flankiert.Matthias Jung, Leiter des Umfrageinstituts Forschungsgruppe Wahlen, folgert aus dem mittigen Verhalten der Wähler eine notwendige Diffusität seitens der Regierung. 'Mit ideologischer Strenge hat eine Volkspartei keine Chance. In einer Gesellschaft, die sich immer stärker individualisiert, muss die Diffusität zunehmen.' Ist letztlich doch kein Konsens zu erkennen? Oder heisst Diffusität tatsächlich von allem etwas? Ich möchte in dieser Arbeit jedoch weniger an der Realität beweisen, dass es diese Mitte wirklich gibt. Zwar werde ich hier und da auf aktuelle Beispiele zurückgreifen, doch mein Hauptanliegen ist ein Gedankenmodell, das eben jenen Konsens zu denken versucht. Es ist ein Versuch einer umfassenden Ökonomologie. Ökonomologie ist ein Kunstwort - man wird es in keinem einschlägigen Lexikon finden. Es setzt sich zusammen aus Öko und Nomologie und zielt auf Ökonomie und Ökologie. Das Wort Ökonomologie vereint somit auf galante Weise mein hiesiges Anliegen. Die der Philosophie entlehnte Nomologie ist die Lehre von Denkgesetzen und meint hier die jeweiligen Denkgesetze der Klassik bzw. Neo-Klassik, des Marxismus' sowie des Keynesianismus'. Öko stammt vom griechischen Wort oikos. Oikos heisst Haus, ferner Haushaltung. Noch ferner bezeichnet oikos den Lebensraum und auch die Wirtschaft (in diesem Lebensraum). Das Haus, in dem wir leben, ist nichts weniger als unsere Erde. Auf dieser müssen wir haushalten - mit dem, was wir haben. Wirtschaft und Lebensraum gehen mithin eine enge Beziehung ein. Ein versuchter Konsens der drei grundlegenden Wirtschaftssysteme kommt also nicht umhin, die Ökologie mit ins Spiel zu bringen.

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Stand: 15.07.2020
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Fritsch, G: Ein Land im Wandel der Erziehungsstile
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (Fakultät Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Pädagogik, Hauptstudium, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Deutschen Demokratischen Republik wurden Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende nach den Grundwerten des Sozialismus erzogen. Durch ein einheitliches System aus Bildung und Erziehung sollten sich junge sozialistische Persönlichkeiten im Geiste des Marxismus-Leninismus herausbilden, die bereit waren, für die Ziele des Sozialismus zu kämpfen und sich an dessen Aufbau zu beteiligen. Ein grosser politischer Einfluss sowie die Vorbildfunktion der Sowjetpädagogik spielten hierbei eine entscheidende Rolle. 'Der Sozialismus ist eine der im 19. Jahrhundert entstandenen drei politischen Ideologien [...]. Sozialisten betonen besonders die Grundwerte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität [...].'1 (Anmerkung: Die anderen zwei politischen Ideologien waren der Liberalismus und der Konservatismus.) Sozialistische Erziehung hingegen lässt sich nicht so einfach definieren, da man sie keinem bestimmten pädagogischen Konzept eindeutig zuordnen kann und es somit keine allgemeingültige Begriffsklärung gibt. Wenn man sich mit dem Thema sozialistische Erziehung auseinandersetzt wird deutlich, dass es vorrangig darum ging, alle Bürger nach dem Menschenbild des Marxismus-Leninismus zu erziehen. Die darin enthaltenen Grundwerte wurden in allen Erziehungseinrichtungen (Krippe, Kindergarten, Schule und Hort) vermittelt. Der Marxismus-Leninismus wurde von Karl Marx, Friedrich Engels und Wladimir I. Lenin begründet und ist von weltanschaulichen, ökonomischen, philosophischen sowie von sozialwissenschaftlichen und politischen Inhalten gekennzeichnet. Seine führenden Vertreter bezeichneten die Ideologie als wissenschaftliche Weltanschauung der Arbeiterklasse. Der Marxismus-Leninismus war für alle kommunistischen Parteien und somit auch für die SED verbindlich. Aufgrund der führenden Rolle der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands in Staat und Gesellschaft war der Marxismus-Leninismus somit in der DDR die einzige und allein gültige Staatsideologie. Dieses Konzept enthielt neben den oben genannten Inhalten auch konkrete Gesetzmässigkeiten und Regeln für das menschliche Verhalten und hatte daher einen exorbitanten Einfluss auf die Erziehung. Die nach dem vorherrschenden Menschenbild erzogenen sozialistischen Persönlichkeiten sollen vor allem folgende Eigenschaften aufweisen: [...]

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Der Wert in der marxistischen Ökonomie
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Veranstaltung: Theorien des Werts, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Wie in anderen philosophischen Systementwürfen sowie der Alltagssprache auch, hat der Begriff 'Wert' im Marxismus verschiedene Bedeutungen. In der folgenden Arbeit soll der ethische Wert nicht behandelt werden, sondern nur der Begriff des Werts im Sinne der politischen Ökonomie. Dabei steht die Lehre von Karl Marx im Mittelpunkt, ohne auf ihre Interpretationen durch marxistische Theoretiker einzugehen. Trotzkismus1, Stalinismus2, Maoismus, Kritische Theorie... haben ihre eigene Interpretation der Werttheorie - beispielsweise steht im Mittelpunkt der ökonomischen Analyse heutiger stalinistischer Parteien der tendenzielle Fall der Profitrate, der andernorts angeblich vernachlässigt wird. Die marxistische Terminologie wird der Einfachheit halber hier unkommentiert übernommen, auch wenn sicherlich einige Begriffe die heutigen Verhältnisse nicht mehr angemessen widerspiegeln, z.B. der des Proletariats, gegen den sich schon die Philosophen der Frankfurter Schule wandten, indem sie meinten, dass wenn dieses überhaupt existiere, es zumindest keine Bedeutung mehr für die Veränderung der bestehenden Verhältnisse habe, da es nahezu perfekt in den kapitalistischen Verwertungsprozess integriert ist und diesen auch gegen Angriffe schützt. Dies kann zurückzuführen sein auf die von Marx so benannte 'Arbeiteraristokratie', nach der ein Unternehmen Extralöhne ausgibt, um eine Hierarchie im Betrieb aufzubauen, also eine Spaltung der Arbeiter zu provozieren. Im folgenden wird zuerst skizziert, wie Ökonomen vor Marx über den Wert gedacht haben. Danach wird dargestellt, wie sich nach Marx der Wert bildet, was den Hauptteil der Arbeit ausmacht. In dem darauf folgenden Abschnitt wird gezeigt, dass die Überwindung des Wertes zur Errichtung einer freien Gesellschaft vorerst Utopie bleibt. Zum Schluss soll kurz angedacht werden, ob Kunst eine Ware ist und ob Künstler Werte produzieren. ------- 1 Einer der bedeutendsten marxistischen Ökonomen des 20. Jahrhunderts -Ernest Mandel- bezeichnete sich als Trotzkist. 2 Unter Stalinismus soll nicht verstanden werden eine politische Struktur im Sinne der Totalitarismustheorie, sondern eine Orientierung an der Politik der UdSSR bis zum XX. Parteitag der KpdSU.

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Und es bleibt, wie es gewesen
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'Gesellschaftliche Umbrüche, Revolutionen, sind immer auch Charakterzeiten.' In solchen Zeiten begegnen wir auch ihnen - den 'revolutionären Feiglingen', die um der eigenen Werterhaltung willen falsch Zeugnis reden. Jürgen Hermann hätte allen Grund, mit den unlauteren Charakteren, deren Gewissenlosigkeit er zu DDR- und 'Wende'-Zeiten zu spüren bekommen hat, im ärgsten Sinne des Wortes abzurechnen. Nein, Abrechnung ist nicht gemeint. Aber welche Gestalten tauchen auf der Hermann'schen Bühne der Geschichte auf! Vom 'falschen' Pfarrer aus der Kindheit bis zu Hochschulrektoren, die eine 'friedliche Revolution' als ihre eigene 'Palastrevolution' missbrauchen. Ehrlichkeit ist für Hermann das grosse Wort. Er fragt andere danach, vor allem aber sich selbst. Kritisch und selbstkritisch stellt er sich seiner Wirklichkeit als Student an den Historischen Instituten in Jena und Halle, in der 'hauptamtlichen' FDJ an der Universität Halle, als Historiker und Hochschullehrer oder als Parteimitglied an den Instituten für Marxismus-Leninismus der Universität und der Pädagogischen Hochschule Halle. Dabei hält er sich ans Faktische und spricht die Einladung an den Leser aus, sich ein eigenes Bild zu machen. Subjektivität ist freilich da, das soll, das muss sie - auch das hat mit Ehrlichkeit zu tun. Reichlich Ironie und Selbstironie gehören dazu. Jürgen Hermanns persönliche Geschichte fungiert als Stichwortgeber für nonkonformistische historiografische Erörterungen. So steht das Schicksal seines für ihn verlorenen wissenschaftlichen Archivs stellvertretend für einen spezifischen und zugleich ungewöhnlichen 'Wende'-Vorgang an einer ostdeutschen Hochschule. Oder der 13. August 1961. Wie viel ist in den vergangenen 50 Jahren darüber geschrieben worden. Was hier von einem Historiker vorgeschlagen wird, hätte die Mauer überflüssig gemacht! Indem er Geschichte personalisiert, macht er sie anschaulich. Immer liest man das Individuum, an keiner Stelle läuft Hermann Gefahr, sich in stilistischer X-Beliebigkeit zu verlieren. Kantig ist er da, wo dazu herausgefordert wird, liebenswürdig überall dort, wo es möglich ist. Auch wenn jeder zu seiner Zeit seine Fehler machen kann - die kleinen Lumpen und die grossen Gauner, diejenigen, denen in Zeiten des Wandels der Charakter abhanden kommt, sie gilt es - zumindest zu erinnern: »Erinnern. Damit wir nicht vergessen. Denn es bleibt, wie es gewesen.«

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Ursachen sozialer Ungleichheit aus marxistische...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (Sozialwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Modul 1.15 'Soziale Ungleichheit/Armut', Sprache: Deutsch, Abstract: Da Marxismus in Lehre, im Studium und in der alltäglichen Praxis faktisch nicht behandelt wird, haben wir uns für das Thema 'Ursachen sozialer Ungleichheit aus marxistischer Perspektive und die Konsequenzen für die Soziale Arbeit' entschieden. Wir werden die allgemein gültige Definition der sozialen Ungleichheit, die marxistische Vorstellung und die Widersprüche darstellen. Ein weiteres Kapitel befasst sich mit der Akkumulation und Konzentration des Kapitals als zentralem Erklärungsmodell. Es wird auf den Widerspruch zwischen 'Lohnarbeit und Kapital' eingegangen und die daraus entstehenden gesellschaftlichen Folgen erklärt. Im dritten Gliederungspunkt wird ein aktueller gesellschaftlicher Lösungsansatz am Beispiel der Mindestlohndebatte erläutert und der letzte Abschnitt handelt von den Konsequenzen für die soziale Arbeit. Hierbei wird konkret auf die Kritik an dem gängigen Verständnis und der Praxis von Sozialer Arbeit und weiterhin auf die Theorie der 'Sozialarbeit von unten' eingegangen.

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Stand: 15.07.2020
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